Dickow (FDP Hamburg-Nord) hakt wegen Straßensperrung „Alte Wöhr“ nach

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Claus-Joachim Dickow, Sprecher der FDP-Gruppe in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
MITTEILUNG DER FDP HAMBURG-NORD

Seit einigen Tagen ist die Straße Alte Wöhr im Bereich des gleichnamigen S-Bahn-Haltepunktes wegen Schäden gesperrt. Es ist bisher nicht erkennbar, ob und wann die Straße instand gesetzt wird.

Vor diesem Hintergrund fragt der Sprecher der FDP-Gruppe in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord Claus-Joachim Dickow den Bezirksamtsleiter:

1. Wie viele Kraftfahrzeuge passierten die Straße Alte Wöhr im nun gesperrten Abschnitt vor der Sperrung täglich sowie in der verkehrsreichsten Stunde des Tages?

Laut einer Zählung vom 11.04.2013 passierten die Alte Wöhr westlich des Rübenkamps 9.254 Kfz/24h sowie 768 Kfz in der Spitzenstunde. Zu aktuelleren Verkehrszahlen ist die BWVI zu befragen.

2. Plant das Bezirksamt die Straßenschäden in der Straße Alte Wöhr zu beseitigen, um die Straße Alte Wöhr wieder frei geben zu können?

Da die Schäden durch einen Rückstau aus einer vorhandenen Sielleitung resultieren, wird Hamburg Wasser zeitnah mit den Reparaturarbeiten beginnen. Das Bezirksamt hat die Einrichtung von Schutzstreifen geplant und mit der Ausführung der Maßnahme parallel zu den Arbeiten von Hamburg Wasser bereits seit dem 06. Juli begonnen.

Claus-Joachim Dickow (FDP Hamburg-Nord): Umbau in der Alten Wöhr voraussichtlich im IV. Quartal 2016 beendet


3. Wenn ja, wann sollen dies Straßenbauarbeiten beginnen und wann beendet werden?

Der geplante Umbau in der Alten Wöhr hat parallel zu den derzeitigen Reparaturarbeiten durch die HSE am 6. Juli 2016 begonnen und wird voraussichtlich im IV. Quartal 2016 beendet sein.

4. Wenn nein, warum nicht?

Siehe Antwort zu Frage 3.

5. Fall Frage 1) mit ja beantwortet wird: Sind die Anwohner und Passanten auf die voraussichtliche Dauer der Sperrung hingewiesen worden? Falls ja, wann und und auf welche Weise? Falls nein, warum nicht?

Die Vollsperrung der Alten Wöhr erfolgte auf Anordnung der Polizei, als Notmaßnahme aufgrund einer Straßenversackung, die durch ein defektes Schachtbauwerk während eines Starkregenereignisses verursacht wurde. Da der ursprüngliche Bauablauf aufgrund der Überflutung der Alten Wöhr kurzfristig geändert werden musste, werden die Anwohner kurzfristig über Baustelleninformationsschilder und Anliegerinformationen informiert.

6. Da die Straße Alte Wöhr aufgrund unzureichender Abflussmöglichkeiten bei Starkregen regelmäßig für Kraftfahrer, Radfahrer und teilweise auch für Fußgänger oft über Stunden unpassierbar ist, bietet sich an, im Rahmen der Straßensanierung auch eine leistungsfähige Drainage einzubauen. Ist dieses geplant? Wenn nein, warum nicht?

Es ist eine regelhafte Entwässerung der Fahrbahn über Straßenabläufe geplant. Eine Drainage wird lediglich zur Entwässerung des Erdreichs und nicht zur Entwässerung einer Fahrbahn eingebaut. Die Entwässerung der Fahrbahn ließe sich nur verbessern, wenn die Kapazität des vorhandenen Regenwassersiels vergrößert werden würde.

7. Wie hoch sind die Kosten für die geplante Instandsetzung der Straße Alte Wöhr und aus welchem Haushaltstitel werden diese gezahlt?

Zu den Kosten der Baumaßnahme von Hamburg Wasser kann der Bezirk keine Angaben machen. Die Kosten für die geplante Einrichtung von Schutzstreifen in der Straße „Alte Wöhr“ betragen gemäß Drucksache 20/2674 1.263.000 € und werden aus dem PSP-Element 2-22003010- 20009 „Förderung des Radverkehrs“ finanziert.

8. Wird durch die notwendige Instandsetzung der Straße Alte Wöhr eine Verschiebung anderer Straßenbauarbeiten notwendig? Wenn ja, welche Bauarbeiten müssen auf welchen Termin verschoben werden?

Nein!

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