Die Schrauber ziehen um

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„Wir helfen gern beim Schrauben“, sagt Frank Gajek – aktiver Ehrenamtler bei Z.A.N.K. Foto: Dombert

Zweiradselbsthilfegruppe Z.A.N.K. mit neuer Werkstatt am Klinikweg

Barmbek-Süd Es wird geschraubt, geschweißt, gebohrt, gehämmert – und viele Passanten und Anwohner fragen sich, was am Klinikweg 19 geschieht. Ganz einfach: die Zweirad Selbsthilfewerkstatt „Z.A.N.K e.V.“, die bisher in Dulsberg ansässig war, hat eine neue Heimat bekommen.
Der Verein wurde Anfang der 1990er Jahre als ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe gegründet. Etwa 20 Jahre lang haben sie den sozial Benachteiligten in Dulsberg geholfen, reparierten und warteten dort kostenlos Zweiräder. Jetzt, wo der Stadtteil kein sozialer Brennpunkt mehr ist, fallen die Fördermittel weg. Hinzu kommt, dass im Bebauungsplan vorgesehen ist, Wohnhäuser auf dem Gelände der Werkstatt zu errichten – dem Verein drohte unter diesen Vorzeichen das Aus.
Nach Verhandlungen mit Politik und Verwaltung hat die Sprinkenhof AG nun eine Kasematte am Klinikweg als Ausgleichsfläche angeboten. Und die Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterstützt den Verein jetzt mit 30.000 Euro.
Momentan steckt die Zweirad- Selbsthilfewerkstatt mitten im Umzug. „Wir freuen uns auf Barmbek-Süd und hoffen, auch hier schnell guten Kontakt zum Stadtteil zu bekommen“, so Ingo Amds, Vorsitzender des Vereins. „Wir helfen gern weiter, wenn es um defekte Zweiräder geht“, so der Mittvierziger. Der Start wird zur Zweiradsaison im März 2016 erfolgen. Ab dann steht Z.A.N.K mit Ra(d)t und Tat zur Seite. (sdo)
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