Ehre wem Ehre gebührt

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Pastor Klaus-Michael Täger zeigt stolz die bereits dritte Auszeichnung der deutschen Unesco-Kommisson für die Bramfelder Laterne. Foto: Sobersko

UNESCO-Auszeichnung für „Bramfelder Laterne“

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Es sollte ein rauschendes Fest werden und das wurde es dann auch. Beim Bürger-empfangs der Bramfelder Kirchengemeinden feierte (fast) der gesamte Stadtteil gemeinsam mit der Bramfelder Laterne und dem Weltladen. Diesmal gab es darüber hinaus noch einen ganz besonderen Anlass: Die Deutsche Unesco-Kommission hat die „Bramfelder Laterne – Infozentrum für Globales Lernen“ als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen der weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen. Die „BraLa“ erhält die Auszeichnung bereits zum dritten Mal. Diese Ehre wird nur Initiativen zuteil, die nachweisen können, dass sie sich nachhaltig entwickelt haben und auf Dauer angelegt sind. Die Bramfelder Laterne hat dies mehr als ausreichend durch Bildungskoffer, Dia-Vorträge und andere Veranstaltungen, sowie den hervorragend sortierten Weltladen bewiesen.
„Ohne das Engagement des Kirchenkreises, den räumlichen, personellen und konzeptionellen Ausbau des Zentrums wäre es nicht möglich gewesen, einen dritten Antrag auf Auszeichnung zu stellen“, so Pastor Klaus-Michael Täger, Leiter der Bramfelder Laterne.
Bei aller Bescheidenheit waren ihm aber Stolz und Freude über die Auszeichnung anzusehen. Und auch die Mitarbeiter im Weltladen und im Infozentrum wollten Klaus-Michael Täger für sein unermüdliches Engagement in der Bramfelder Laterne danken und taten dies mit kleinen Präsenten.
Anerkennung drückten zahlreiche Personen und Persönlichkeiten aus dem Stadtteil und den vier Kirchengemeinden allein schon durch ihre Anwesenheit aus, denn die Bramfelder Laterne platzte beinahe aus allen Nähten, so viele waren der Einladung gefolgt und wollten diese Veranstaltung auf gar keinen Fall verpassen. Eine weitere Krönung war nach der Verleihung der UN-Plakette sicherlich das sehr „regionale“ Büffet: Mit Spanferkel und vegetarischen Speisen – beides aus Bramfelder Betrieben – machte es dann auch niemandem mehr etwas aus, dass der Abend aufgrund der Wetterlage vom Garten nach drinnen verlegt wurde. Rauschend wurde das Fest trotzdem.

Anforderungen an Dekade-Projekte:
Eine Jury aus Experten entscheidet über die Auszeichnung der Bildungsprojekte. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus den drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden.
Außerdem ist wichtig: Die Projekte haben einen innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.
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