Ein Park für Bramfeld

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(v.l.n.r.:) Enno Guiddir, Hans-Jürgen Soltau, Erhard Mave, Detlef Lübcke und Hanh Tran sind die Männer, die ein Park-Kleinod freigelegt haben. Foto: Sobersko

„Zukunft Arbeit“ macht Brachland zu kleinem Paradies

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Erst sollte es der Stadtbahn dienen, dann wurde es zum „Urwald“, schließlich gab es die Idee eines Weihnachtsmarktes und dann plötzlich wurde es gerodet. Doch wer genau zeichnet verantwortlich für diese Arbeit auf dem brach liegenden Grundstück an der Bramfelder Chaussee neben dem Fachhaus Damms stadteinwärts? Was kaum ein Bramfelder weiß: Das Grundstück, welches von der Bramfelder Chaussee aus sichtbar ist, ist nur ein Teil des Areals. Eine wackere Truppe des Projekts „Zukunft Arbeit“ der Alida Schmidt Stiftung und Therapiehilfe e.V. hatte zuvor das riesige Grundstück dahinter, das sich bis zur Fabriciusstraße erstreckt, als Übungsgelände für Gartenarbeiten zur Verfügung gestellt bekommen.
Die Teilnehmer werden mit diesem Training wieder für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht. Viele von ihnen hatten zuvor mit Arbeitslosigkeit und Suchtproblemen zu kämpfen und finden hier die Möglichkeit, sich wieder an geregelte Arbeit zu gewöhnen. „Sie sind begeistert, eine Aufgabe zu haben, etwas Sinnvolles zu machen“, so Jürgen Runge, Geschäftsführer von „Zukunft Arbeit“. Hinter dem Stück, das an der Chaussee liegt, erstrecken sich knapp 20.000 Quadratmeter Brachland. Einst zugewuchert mit Brombeerbüschen und wilden Gräsern, hat die fleißige Truppe auf dem Gelände ein wundervolles Parkareal freigelegt. In der Mitte fließt ein kleiner Bach und auch dieser musste erst von Laub, Unrat und Matsch befreit werden. Bei Marcus Fagin, dem Anleiter des Projekts, lernen die Projektteilnehmer Grundlagen der Garten- und Landschaftspflege. Und dass es „Früchte trägt“, ist mehr als deutlich. Noch liegt dieser Park im Winterschlaf, aber ab dem Frühling wird hier vermutlich ein kleines Paradies erblühen. Was damit langfristig geschehen soll, darüber gibt es noch keine Planungen seitens der Sprinkenhof AG. (ts)
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Elke Noack aus Rahlstedt | 26.01.2013 | 10:18  
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