Ein Weihnachtsmarkt in Bramfeld?

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Carl-Heinz Jahnke (links) und Hans-Jochim Damms von Brain vor der (noch) wilden Brachfläche direkt an der Bramfelder Chaussee. Hier wird sich noch Einiges tun. Fotos: Sobersko

Bezirksamt hat Brachlandfläche an der Bramfelder Chaussee zur Nutzung freigegeben

Von Tanja Sobersko
Kommt er oder kommt er nicht? Nein, die Frage dreht sich nicht um den Weihnachtsmann und sein mögliches Erscheinen am 24. Dezember, sondern es geht um die spannende Frage, ob Bramfeld einen eigenen Weihnachtsmarkt bekommt.

Zunächst einmal ist die Frage grundsätzlich mit Ja zu beantworten. Auf Gut Karlshöhe wird es eine Veranstaltung dieser Art geben und auch auf dem Bramfelder Markt wird sich es sich die Marktplatz Galerie nicht nehmen lassen, etwas auf die Beine zu stellen. Doch noch interessanter ist für die Bramfelder Bürger die Fläche direkt neben dem Fachhaus Damms. Endlich wurde vom Bezirksamt die Genehmigung erteilt, die brachliegende Fläche nutzen zu dürfen.

Kostenübernahme

Die Stadt übernimmt die Kosten der Planmachung und hat auch bereits damit begonnen. Dennoch: Für einen Weihnachtsmarkt in diesem Jahr an der Bramfelder Chaussee ist es leider zu knapp. Dazu Carl-Heinz Jahnke und Hans-Jochim Damms von der Vereinigung Brain: „Wir wollten hier gerne eine Art nicht- oder halbkommerziellen Weihnachtsmarkt im Herzen von Bramfeld etablieren. Bramfelder Institutionen, wie Seniorenwohnheime, Kitas, Sportverein, Feuerwehr und viele mehr sollten hier Raum zum Verkauf von Handarbeit und Kulinarischem bekommen. Leider haben wir so kurzfristig nicht genügend Mitstreiter zusammen bekommen“, so die Vertreter von Brain. Viele der kleinen gemeinnützigen Organisationen haben einfach nicht genug Manpower, um Mitarbeiter für einen weiteren Weihnachtsmarkt „abzustellen“, darin liegt eines der Hauptprobleme. Sicherlich ist die Kostenfrage auch ein nicht zu vernachlässigender Faktor, aber der ließe sich ja vielleicht mit genug Vorlauf im nächsten Jahr bewältigen. Aber nun ist eine Genehmigung für die Nutzung der Fläche da und diese wird begehbar gemacht. Was tun mit so viel Raumpotenzial? „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Da wird uns schon etwas einfallen“, so die Brain-Mitglieder Jahnke und Damms. „Es gibt so viele schöne Möglichkeiten. Man kann ja auch über einen Oster- oder Pfingstmarkt nachdenken. Oder einen Erntedank-Markt.“ Wie man sieht: Es ist genug kreatives Potential in Bramfeld vorhanden. Man darf gespannt sein, was sich in den nächsten Monaten so tun wird, hier direkt an der Bramfelder Chaussee. (ts)
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