Filmpreis „Goldene Wandse“ vergeben

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Dennis (12, Mitte) wollte eigentlich Schriftsteller werden. Nun zieht der Filmpreisträger auch Regisseur in Erwägung; Annalena (r.) und Anna Leah (beide 17) könnten sich eine Filmkarriere vorstellen Foto: tel
Einen roten Teppich gab‘s noch nicht. Aber die Atmosphäre bei der diesjährigen Preisverleihung der „Goldenen Wandse“ im urigen Winterhuder Programmkino „Magazin“ wirkte authentisch. Das 2009 vom Bramfelder Kulturladen („Brakula“) ins Leben gerufene und diesmal mit Bezirksmitteln unterstützte Kinder- und Jugendfilmfestival feierte in seiner fünften Auflage ein kleines Jubiläum. Moderator Konstantin Ulmer (Brakula) und die Jury durften sich über mehr Einsendungen –rund 50 – als in den Vorjahren freuen. 16 der maximal 17-minütigen Streifen wurden im „Magazin“ vorgestellt und beeindruckten allesamt in technischer und inhaltlicher Hinsicht.

Vergeben wurde die „Goldene Wandse“ in den Kategorien U14 (unter 14 Jahren) und U18. Vorher wurde der in einem Workshop von Jugendfilm e. V. entstandene Film „Der Schatten“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet und darf somit am Hamburger Jugendfilmfestival „Abgedreht“ im Dezember teilnehmen. Für die Crew des U14-Siegerfilms „Im Haus nebenan“, einem originellen Legetrickfilm, durfte sich Dennis (12; Rudolf-Steiner-Schule Farmsen) feiern lassen. Den U18-Preis für den Horrorstreifen „Barfuß“ nahmen Annalena (17; Gymnasium Rahlstedt) und Anna Leah (17; Matthias-Claudius-Gymnasium Wandsbek) entgegen. Horror scheint derzeit bei den jungen Filmschaffenden „in“ zu sein, bemerkte Ulmer. Vielleicht waren ja in Alsterdorf kleine Hitchcocks von morgen dabei... (tel)
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