Finanzsenator begutachtet Grünanlage Hartzloh

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Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher lässt sich von Landschaftsarchitekt Mathias Buller die Planungen für die Neu- und Umgestaltung der Grünanlage am Hartzloh erläutern. Foto: Burmeister

Dr. Peter Tschentscher informierte sich persönlich, ob die Stadt gut investiert

Barmbek-Nord. Es kann losgehen. Die Planungen für die Neugestaltung des Grünzuges am Hartzloh sind abgeschlossen. Noch in diesem Winter soll mit dem Abbruch des alten Bunkers begonnen werden, der an der Ecke Hartzloh/Fuhlsbüttler Straße unter dichten Bäumen und Büschen verborgen liegt. Am Montag vergangener Woche ließ sich Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher direkt vor Ort über das Vorhaben informieren.
„Wir wollen den Grünzug selbstbewusst öffnen und ein repräsentatives Entrée schaffen“, erläutert der Landschaftsarchitekt und Diplom-Ingenieur Mathias Buller vom Fachamt Management des öffentlichen Raums des Bezirksamtes Hamburg-Nord.
Dort wo heute urwaldartiges Buschwerk den Blick auf den Spielplatz verhindert, zeigt seine Planskizze einen von Bäumen gerahmten Platz, an dessen nördlichen Ende das zum Café ausgebaute Markthäuschen zum Verweilen einlädt. Durch eine Pforte gelangt man von hier aus auf den Spielplatz, der zwar umzäunt, aber trotzdem von allen Seiten zugänglich ist. „Fußgänger sollen wieder die Möglichkeit haben, im Schutz der Anlage in Richtung Stadtpark zu laufen“, so Mathias Buller. „Am Theodor-Rumpel-Stieg lässt sich der Weg dann durch die sich dort anschließende Grünanlage fortsetzen.“
Auch der Spielplatz selbst soll eine Neugestaltung erfahren. „Die Hauptzielgruppe werden die etwas älteren Kinder sein, für die es in der näheren Umgebung bisher kaum Angebote gibt“, berichtet Mathias Buller. So erhält der Hartzlohplatz eine Multisportarena, eine hohe Doppelschaukel, eine Drehscheibe und eine Felsenkletteranlage. 425.000 Euro lässt sich die Stadt den neuen Spielplatz kosten. Weitere 315.000 Euro investiert die Stadt in die Sanierung des Toilettenhäuschens, das danach vom Pächter des Cafés betrieben werden soll – und zwar nicht nur an Markttagen. Für Dr. Peter Tschentscher ist das gut investiertes Geld: „Hier ist gerade ein ganz neuer Stadtteil entstanden“, sagt er mit Blick auf das Quartier 21, das auf der anderen Straßenseite beginnt. „Im Grunde treffen hier das alte und das neue Barmbek aufeinander. Uns liegt viel daran, die neuen Nachbarn von Anfang an gut zu integrieren!“
Aus gartendenkmalpflegerischer Sicht hat die Umgestaltung des Grünzuges am Hartzloh noch eine weitere Dimension: Sie bedeutet eine Rückbesinnung auf Hamburgs Oberbaudirektor Fritz Schumacher und seinen Garten- und Friedhofsdirektor Otto Linne, auf deren Planung die bis heute existierenden Grünachsen zurückgehen. Zusammen gesehen sind die Freiflächen am Hartzloh Teil eines grünen Netzes, das in westliche Richtung direkt in den Stadtpark führt und sich in östlicher Richtung nahezu an den erst kürzlich neu gestalteten Grünzug am Langenfort anschließt. Wer mag, kann von hier aus – am Appelhoffweiher vorbei – dem Verlauf der Seebek folgen. Lediglich den Ring 2, die Fuhlsbüttler Straße und die Steilshooper Straße muss man sich bei dieser Betrachtung großzügig wegdenken. (bb)
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