Gegen Lärm am Straßburger Platz

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Polizist Martin Sacharow kontrolliert jetzt öfter auf dem Platz Foto: kg/wb
Hamurg. Mit einer Petition hatte die Anwohnerin des Straßburger Platzes, Ingrid Franke, sich an den Bezirk gewandt, um eine Lösung gegen den täglichen Lärm dort zu erreichen. Ursache für die bis in die Nacht andauernden Ruhestörungen sind Bewohner des Viertels, die sich am Platz treffen, Alkohol konsumieren und „bis in die Morgenstunden mit scheppernden Flaschen und lautem Gegröle die Nachtruhe unmöglich machen“, so die Aussage der Petition. Das soll jetzt anders werden. Im Stadtteilrat hat sich jetzt eine Arbeitsgruppe zusammengetan, die sich um die Sorgen der Bewohner kümmern wird. „Ich komme jetzt ein bis zwei Mal täglich, um mit den Menschen, die hier sitzen, ins Gespräch zu kommen“, so Stadtteilpolizist Martin Sacharow. Auch Jürgen Fiedler, der Leiter des Stadtteilbüros, Sozialarbeiter Serdar Gürsan und Torsten Rebbe vom Familienzentrum SOS-Kinderdorf auf der Suche nach einer vernünftigen Lösung, die bei allen Betroffenen auf Zufriedenheit stößt.
Die ersten Schritte sind somit getan. Ab sofort soll es zumindest ab 22 Uhr leise auf dem Platz sein. „Seit der Stadtteilpolizist öfters im Quartier Präsens zeigt, hat sich die Situation schon merklich verbessert“, freut sich Ingrid Franke, die direkt gegenüber dem Platz wohnt und bisher nicht bei offenem Fenster schlafen konnte. Viele der Anwohner haben sich schon seit Monaten über den Lärm beschwert, waren bei den Ämtern aber bisher auf taube Ohren gestoßen. (kg/wb)
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