Geld für Stadtteilkultur in Hamburg

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Die leerstehende Theaterfabrik am Wiesendamm soll zur „Wiese“ werdenFoto: Leuschen

390.000 Euro für Kulturcafé P40, Bürgerhaus Barmbek und Theaterprojekt

Barmbek Gute Nachrichten für Barmbeks Kulturschaffende: Die Bürgerschaft bewilligt 390.000 Euro aus dem Sanierungsfonds 2020 für das Kulturcafé P40, das Bürgerhaus Barmbek und das Theaterprojekt Wiese.

Planung für „Wiese“

Die Künstler-Genossenschaft Wiese plant ein Produktions-, Arbeits-, und Bildungszentrum für darstellende Künste am Wiesendamm in den Räumen der früheren Theaterfabrik. An den Kosten des Umbaus beteiligen sich Eigentümerin Sprinkenhof AG und die Wiese mit 2,24 Millionen Euro. Die für den Betrieb notwendigen Umbaumaßnahmen erfordern weitere Planungsleistungen. Hierfür werden nun 130.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das freut Andreas Lübbers, Mitinitiator der Kultur-Genossenschaft Wiese, „denn damit kann die Planung bis zum Bauantrag finanziert werden.“

Küche für Bürgerhaus

Für den Anbau des Bürgerhauses Barmbek werden bis zu 160.000 Euro bereitgestellt. „Der Zuschuss wird die Umwandlung der heutigen kleinen Küche zu einer ordentlichen Küche, in der Speisen zubereitet werden dürfen, finanzieren“, erläutert Ulli Smandek vom Bürgerhaus. „Das Bürgerhaus braucht für den Betrieb seiner größeren Gastronomie eine genehmigungsfähige Küche. Und die sind einfach sehr, sehr teuer“, sagt Smandek.
„Unsere Eintrittspreise sind niedrig, und sie sollen es auch bleiben. Ohne die Gelder hätten wir vieles, was das Bürgerhaus sympathisch macht, über die Jahre reduzieren müssen“, erläutert er. Mit dem Umbau liege man im Zeitplan: „Wir planen unser Einweihungsfest für den 30. August.“

Kulturcafé P40

Um das Kulturcafé P40 an der Friedrichsberger Straße zu betreiben, sind umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen nötig, deren Planung und Einbau weitere finanzielle Mittel notwendig machen. Dafür werden 100.000 Euro bereitgestellt. Mit Hilfe des Sanierungsfonds haben die Bauarbeiten nun begonnen. Frank Lundbeck von der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer Villa Friedrichsberg (WEG) zeigt sich überrascht „über den Beginn der Bauarbeiten, obwohl unserer Anwältin zwei Tage zuvor noch bestätigt worden war, dass die positive Prüfung der Statik noch nicht vorliege.“ (leu)
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