Geplanter Neubau in Hamburg höher als alter Hertie

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Die Hertie-Ruine wurde vor zwei Wochen komplett abgebrochen Foto: ba

Investoren stellen erste Ideen vor. Auch Fitnessstudio oder Hotel möglich

Hamburg. Das Hertie-Haus an der Fuhle ist Geschichte, der Neustart begann mit Hindernissen: Im August stieg der erste Projektentwickler Development Partner aus. Nun hat der neue Projektentwickler, Helaba Immobiliengruppe OFB aus Frankfurt, der mit der TransArt Invest AG aus Düsseldorf eingestiegen ist, zusammen mit dem Architekturbüro ATP im Sanierungsbeirat die ersten Pläne für ein neues Einkaufszentrum vorgestellt.
Man wolle kein fertiges Projekt durchprügeln, hieß es vorsichtig, sondern eine erste Ideenskizze zur Diskussion stellen. Es solle auf diesem Grundstück mit seinen vielen Möglichkeiten ein Stück Stadtbau entstehen, das sich gut in den Verkehr und das Umfeld einfügt.
Einfacher, klarer und großzügiger sind die Flächen im Neubau geplant, der ein wenig höher werden wird als das alte Hertie-Gebäude. Eine Tiefgarage wird 125 Stellplätze bieten, im Untergeschoss soll ein Vollsortimenter angesiedelt werden. Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss sind jeweils zwei Großflächen angedacht, für die es laut Projektleiter Heiko Sattler von der OFB schon zahlreiche Interessenten gibt.
Textilien und Schuhe werden als Angebote gehandelt. Das Gebäude soll von außen erschlossen werden, es soll ausdrücklich kein Einkaufszentrum entstehen, das der Fuhle Kaufkraft und Kunden entziehen könnte.
Interessant: Die Investoren denken auch über eine Alternative mit Fitnessstudio oder Hotel nach. Beide Varianten würden den Bereich um den Bahnhof deutlich beleben und aufwerten. Im 4. Quartal 2015 soll mit dem Bau begonnen werden, im 3. Quartal 2017 wird mit der Fertigstellung gerechnet. „Damit hinken wir ein halbes bis dreiviertel Jahr hinter dem Neubau der benachbarten VBG hinterher“, so Heiko Sattler. (leu)
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1 Kommentar
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Michael Kahnt aus Barmbek | 12.11.2014 | 11:21  
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