Gesucht: Ein Laden für Kunst und Kultur

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V. l.: Die Künstlerinnen Astrid Darga und Anne Saalfeld gründeten den Kunst-Verein „Ku(c)k“. Jetzt suchen sie in Barmbek einen bezahlbaren Raum für eine nichtkommerzielle GalerieFoto: Barth
Hamburg. Vor einigen Wochen gründeten die beiden freischaffenden Künstlerinnen Astrid Darga und Anne Saalfeld ihren eigenen Verein. Der hat einen langen Namen: „Ku(c)k“ Laden für Kunst und Kultur Barmbek e. V.. Jetzt suchen die Vereinsgründerinnen nach geeigneten Räumen im Stadtteil, denn ihre Idee ist, einen „Kunstladen“ für Barmbeker Künstler zu eröffnen. „Die Räume sollen Künstlern, und solchen, die es werden wollen, zur Verfügung stehen“, erläutert Astrid Darga, „um dort zu arbeiten oder auch auszustellen.“ Denn genau das gäbe es bisher in Barmbek nicht: Eine Galerie für junge oder noch nicht etablierte wie auch für nebenberufliche Künstler. „Künstler suchen aber immer nach Möglichkeiten, ihre Werke zu zeigen, um damit in Kommunikation mit dem Publikum zu treten“, sagt Malerin Anne Saalfeld, die zurzeit in einem Mini-Atelier im Flachsland arbeitet. Das Problem für die meisten aber sei: Geldmangel. Denn um in einer professionellen Galerie ausstellen zu können, muss man bezahlen. „Wir finden das so schade! Dadurch bleiben Talente im Verborgenen“, sagt Astrid Darga, die zudem hofft, dass mit
„Ku(c)k“ eine Vernetzung der Barmbeker Kunstszene erreicht wird. Außerdem könnten die Künstler im Kunstladen auch kostengünstige Kreativkurse geben und so Menschen einen „schwellenfreien Zugang zur Kunst ermöglichen“. (ba)

„Ku(c)k e. V.“- Stammtisch: jeden 3. Mittwoch, 19 Uhr, im Bürgerhaus Barmbek, Lorichstr. 28a, Email-Kontakt: astrid.darga@freenet.de
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