Gibt es bald den Fahrgastunterstand?

Anzeige
Hier hätte ein Fahrgastunterstand stehen sollen. Jedoch stört der Stromkasten die Sicht. Nun ist die Grube wieder zu, eine neue Lösung ist (noch) nicht in Sicht. Foto: Sobersko

Gefährliche Baugrube ist zwar weg, alles Weitere ungewiss

Bramfeld. Das WochenBlatt berichtete Ende September über die „ewige Baustelle“ am Dorfplatz. Ein Fahrgastunterstand sollte gebaut werden, der dort allerdings auf wenig Gegenliebe stieß.
Kurz darauf verschwand die Grube. Doch was passiert nun? Wird es noch einen Unterstand geben, möglicherweise an anderer Stelle? Das WochenBlatt hakte nach und erhielt vom Betreiber der Bushaltestellen JCDecaux folgende Information: „Der betreffende Standort wurde seitens JCDecaux am 19. November 2010 beim zuständigen Bezirksamt ordnungsgemäß beantragt und dann am 24. Februar 2011 von dort auch genehmigt. Der von unserem Unternehmen dann avisierte Montagetermin war ursprünglich der 28. November 2011.“ Während der vorbereitenden Maßnahmen für die Standorterrichtung sei der Einspruch des Anliegers bei der Behörde erfolgt. Das Management des öffentlichen Raums des Bezirksamts Wandsbek habe daraufhin eine vorsorgliche Bauunterbrechung angeordnet.
Im Rahmen eines Besichtigungstermins vor Ort am 6. Dezember 2011 wurde noch einmal versucht, eine Einigung herbeizuführen. „An diesem Termin nahm unter anderem ein Vertreter unseres Hauses, aber auch die Polizei sowie die Hamburger Hochbahn teil, die hier begründete, warum der Standort notwendig ist“, so JCDecaux. Die Polizei und die Behörde hätten im Rahmen dieses Termins die Standortgenehmigung für weiterhin berechtigt angesehen. Der Widerspruch des Anliegers wurde jedoch aufrechterhalten.
„In Abstimmung mit dem Management des öffentlichen Raums wie auch der Polizei wurde durch unser Unternehmen am 19. September die Baugrube provisorisch und vorerst geschlossen, zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit“, heißt es weiter in dem Schreiben. Das Management des öffentlichen Raums behandele weiterhin den Widerspruch des Anliegers, eine Entscheidung hierzu stehe noch aus. Das Unternehmen kann an diesem Standort jedoch erst aktiv werden, sobald seitens des Bezirkes eine für uns verbindliche Entscheidung vorliegt, zum Aufbau des Fahrgastunterstandes oder zur finalen Schließung der Baustelle“. Also – so scheint es – ist das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch immer nicht gesprochen. Und Fahrgäste stehen weiter im Regen. (ts)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige