Glück kann man lernen

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Regelmäßige Ausflüge in die Natur gehören auch zum Fach LebensArt - Die Kunst zu leben. Foto: hfr

„LebensArt – Die Kunst zu leben“ wird in der Stadtteilschule Barmbek unterrichtet

Von Marco Thielcke
Barmbek. Hamburger sind durchschnittlich die glücklichsten Menschen der Republik. Das sagt der neue „Glücksatlas 2012“. Die Stadtteilschule Barmbek-Nord hat „Glück“ schon vor einiger Zeit in ihren Lehrplan aufgenommen und vermittelt im Fach „LebensArt – Die Kunst zu leben“ Werte wie Glück und Dankbarkeit. Seit 2008 wird das Fach fünf Stunden in der Woche unterrichtet. „Jeder braucht einen Antrieb, eine Vision vom Leben“, beschreibt Björn Lengwenus, Lehrer und Abteilungsleiter an der Stadtteilschule Barmbek an der Fraenkelstraße, die Ziele des ungewöhnlichen Schulfachs. „Unsere Aufgabe ist es, den Kindern eine Vision zu geben“, erklärt Lengwenus die Intention der Lehrkräfte.
Naturerlebnisse
Zahllose Kinder fühlten sich aussortiert, wenn sie von der Grundschule in die Fraenkelstraße kommen. „Viele Schüler lernen erst hier im Unterricht Glück zu erleben“, spricht Lengwenus von den Erfolgen des Faches.
Ausflüge und Erlebnisse in der Natur sind besonders wichtige Erfahrungen für die Klassenstufen fünf bis acht. Höhepunkt ist die Aktion „24 Stunden draußen“. Einmal im Jahr muss jede Klasse 24 Stunden unter freiem Himmel verbringen. Der Unterricht wurde in der Sekundarstufe eins mit anderen Fächern zusammengelegt. Glück lässt sich schließlich überall finden. Auf dem Bolzplatz oder auf einer Bühne. Die Klassen der Stadteilschule Barmbek in der Fraenkelstraße sind im Unterricht von LebensArt viel unterwegs. So steht die schuleigene Tanzgruppe StepbyStep auf der Bühne des bekannten Ernst-Deutsch-Theaters und die Kicker der Schule mit „Straßenfußball für Toleranz“ auf dem Rasen. Viele Schulen interessieren sich bereits für das ungewöhnliche Modell und besuchten die Schule in der Vergangenheit. (mt)
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