Hamburg: Barmbeks Klinik-Jubiläum klingt nach

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So sah der Kreißsaal 1924 ausFotos: Asklepios

100 Jahre Krankenhaus Barmbek mit Empfang und erweiterte Festschrift gefeiert

Hamburg. 100 Jahre Klinik Barmbek: Genau betrachtet, hatte dieses Jubiläum 2013 Termin. Mit leichter Verzögerung lud jetzt der Senat 150 Mitarbeiter, darunter viele ehemalige Beschäftigte, zu einem Empfang ins Rathaus ein. Und: Der Freundes- und Förderkreis AK Barmbek e.V. und die Asklepios Klinik Barmbek veröffentlichten eine erweiterte, 100 Seiten umfassende Festschrift zur Geschichte der Klinik.

„Zum 100. Jubiläum kann das Krankenhaus Barmbek auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken, die von zahlreichen positiven Entwicklungen, aber auch einigen Tiefpunkten gekennzeichnet ist.“ Cornelia Prüfer-Storcks

„Zum 100. Jubiläum kann das Krankenhaus Barmbek auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken, die von zahlreichen positiven Entwicklungen, aber auch einigen Tiefpunkten gekennzeichnet ist“, sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks beim Senatsempfang. Ein dunkles Kapitel ist beispielsweise der sogenannte Bernbeck-Skandal: Für die Kunstfehler des Orthopäden Rupprecht Bernbeck (1916 bis 2003) musste die Stadt Hamburg in den Achtziger Jahren rund 30 Millionen Mark an Patienten bezahlen. Diese Zeiten sind lange vergangen: „Heute präsentiert sich die Asklepios Klinik Barmbek als modernes Krankenhaus mit innovativen medizinischen Angeboten“, so Senatorin Prüfer-Storcks. Die neue Festschrift ist eine erweiterte Fassung des Vorläufers aus dem Jubiläums-Sommer 2013. Ein pdf kann auff asklepios.com/barmbek_hundertjahre.Asklepios heruntergeladen werden. Als gedrucktes Buch ist sie - gerne gegen eine Spende - über den Freundes- und Förderkreis AK Barmbek e.V. erhältlich. Den Kontakt vermittelt das Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Asklepios Klinik Barmbek, Telefon: 18 18-82 63 21. (wb)

Info:
Das Krankenhaus Barmbek hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Es wurde als drittes Hamburger Großkrankenhaus eröffnet, hat zwei Weltkriege mit teilweiser Zerstörung überstanden, wurde anschließend zum Militärkrankenhaus umfunktioniert und etablierte sich in den folgenden Jahrzehnten als Stadtteilklinik mit mehr als 700 Betten. 2005 wurde der Neubau eröffnet. Über 1.300 Klinikmitarbeiter betreuen mittlerweile jährlich mehr als 80.000 Patienten. (wb)
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