Hamburg: Bilden vorm Abriss

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Letzte Vortragsreihe im Steilshooper Zentrum

Hamburg. Nicht jeder konnte sich mit dem Betonklotz Bildungszentrum in der Großsiedlung anfreunden - für viele gilt er als Bausünde, der Anfang 2015 dem Neubauprojekt „Campus Steilshoop“ weichen wird. Zwischen dem
6. und 18. September finden im Theatersaal des Bildungszentrums Steilshoop die „Steilshooper Vortragstage“ statt. Referiert wird zu großen Teilen über die Zukunft des Stadtteils. „Leider wird das Bildungszentrum bald abgerissen“, erklärt Initiator Dr. Martin Kersting, einer, der dem Verschwinden des Bildungszentrums nachtrauern wird. Seine Idee: „Die Vortragstage sollen eine kleine Hommage an das Gebäude sein.“ Der Vortragsplan sieht wie folgt aus:
06. September - Egmond Tenten spricht über den großen Aphoristen der Aufklärung Georg Christoph Lichtenberg.
9. September - Oberbaudirektor Jörn Walter spricht zu den Auswirkungen des Senatsprogramms „Grüne, gerechte, wachsende Stadt“ auf Steilshoop.
13. September - Dr. Martin Kersting wird sich in seinem Vortrag dem Büchersammeln widmen, dem „kranken und dem gesunden“.
16. September - Prof. Dr. Michael Koch von der HafenCity-Universität wird der Frage nachgehen, ob die der Charta von Athen verpflichtete „Rahmenplanung Steilshoop-Nord nicht anachronistisch sein könnte“.
18. September - Der Architekt Rolf Spille, in Steilshoop gut bekannt als spiritus rector des Wohnmodells, wird mit dem Rentenergänzungshaus versuchen, einen Weg aus der Altersarmut aufzuzeigen.
Für das musikalische Programm wird der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Bramfeld sorgen. (ce)
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