Hamburg: Gift gegen Bärenklau?

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Dr. Gisbert Gürth zeigt, wie groß der Riesenbärenklau werden kann Foto: güb/wb

CDU-Umweltexperte Gürth fordert Herbizid-Einsatz

Hamburg Das Bezirksamt Wandsbek gibt seit Jahren viel Geld aus, um die Ausbreitung der zu den Neophyten gehörenden Pflanze Riesenbärenklau, zu verhindern. Trotzdem breitet sich die Pflanze im Bezirk immer noch stark aus. Der aus Kaukasien stammende Riesenbärenklau ist hochgiftig. Auf Berührung bei Sonneneinstrahlung reagiert die Haut mit schmerzhaften Verbrennungen. Mitunter sind die Verbrennungen so stark, dass der Betroffene im Krankenhaus behandelt werden muss. Eine Planze kann bis zu 80.000 Blüten tragen. Der Samen des Riesenbärenklau überlebt bis zu zehn Jahren im Erdboden. „Bisher haben wir den Riesenbärenklau damit bekämpft, dass wir die Pflanzen manuell abgestochen haben. Neben dem aufwändigen Ausgraben per Hand ist der Einsatz von Herbiziden zur Bekämpfung des Riesenbärenklau und nachhaltigen Verhinderung der Neuansiedlung einzig sinnvoll“, erklärt Dr. Gisbert Gürth, Mitglied und Umweltexperte der CDU-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Auf der jüngsten Sitzung des zuständigen Ausschusses wollte er einen Antrag stellen, mit dem die Verwaltung aufgefordert wird, statt des ständig wiederholenden Abstechprozesses den Riesenbärenklau ab sofort mit dem neuartigen und dafür entwickelten Herbizid Garlon 4 so zu bekämpfen, dass die Neuansiedlung der Pflanze im Bezirk verhindert wird. „Das Bezirksamt würde sehr viel Geld sparen, wenn es statt dem teuren Ausgraben das Herbizid zum Einsatz bringt“, argumentiert Gürth . (güb/wb)
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1 Kommentar
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Elke Noack aus Rahlstedt | 02.06.2014 | 09:28  
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