Hamburger Kita Simeon feierte 40-jähriges Jubiläum

Anzeige
Bella (links) und Mila üben sich im Malen Fotos: Grewe
 
Kita-Leiterin Petra Erckmann Fotos: Grewe

Über die Zeit zur festen Institution im Stadtteil entwickelt

Hamburg „Das war wirklich ein toller Tag“, schwärmt Petra Erckmann, Leiterin der Kita Simeon in Bramfeld. 40 Jahre besteht jetzt die Kita und das wurde gebührend gefeiert.
Los ging es mit einem Sektempfang, dann folgte ein Gottesdienst, den die Eltern der Kinder mitgestaltetet hatten. Die Großen hatten auch selbst gebackenen Kuchen mitgebracht und trafen sich in der neuen Mensa der Kita zum Gedankenaustausch. Für die Kinder gab es draußen eine Hüpfburg und Rollrutsche. Im Atelier fand Kinderschminken statt. Viele Nachbarn hatten spontane Hilfe bei der Organisation des Festes angeboten und kamen zum Gratulieren.
Petra Erckmann hielt zum Jubiläum eine Rede, in der sie auf die Geschichte der Kita in Bramfeld einging und sich darüber freute, dass viele ehemalige Mitarbeiter der Kita anwesend waren, zum Beispiel Erika Nagel, die zuvor 16 Jahre die Geschicke der Kita geprägt hat. Auch die SPD-Abgeordnete Regina Jäck war unter den Gratulanten. „Das Fest war mit viel Arbeit verbunden und dafür möchte ich mich noch mal bei allen bedanken.“ Insgesamt 77 Kinder zwischen ein und sechs Jahre besuchen regelmäßig die Kita Simeon: „Die Zahl der Anmeldungen ist jedes Jahr viel größer. Wir können leider nicht alle Kinder annehmen“, betont die Leiterin.
Elf pädagogische Betreuer und Betreuerrinnen, ein Hausmeister und eine Hauswirtschaftskraft kümmern sich zwischen 7 und 16 Uhr um das Wohl der Kleinen. Träger der Kita ist die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Simeon. Dass die Kita christlich geprägt ist, zeigt auch der monatliche Gottesdienst, der in den Räumen stattfindet. „Wir sehen Kinder als von Gott gewollt und geliebt, unabhängig von ihrer Herkunft, Überzeugung und Eigenart. So nehmen wir sie an und respektieren ihre Würde“. Dieser Leitspruch der Kita ziert den Eingangsbereich. Kinder aus den verschiedensten Nationen besuchen das Kindertagesheim, das 1974 an dem jetzigen Standort gegründet wurde, 1988 abbrannte und 1990 mit einer Fläche von 800 Quadratmetern wieder neu eingeweiht wurde. Viel Grün eines alten Baumbestandes umgibt das helle Gebäude. Die Kinder kommen alle aus der unmittelbaren Umgebung, oft sind schon deren Eltern in die Kita gegangen.
Die Kita Simeon ist im Stadtteil gewachsen und dort fest eingebunden. Nicht nur das Angebot von musikalischer Früherziehung, Bastelaktionen oder einer Fußball AG kann sich sehen lassen, auch die Elternschaft ist hier besonders aktiv. Das Außengelände der Kita wurde 2013 erneuert – und bei den Gartenarbeiten haben die Eltern der Kinder tüchtig mitangepackt. Es gibt auch spezielle Elternabende zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel „gesunde Ernährung“. Speziell für die Älteren wird auch einmal pro Woche ein Tanzkurs angeboten (jeweils donnertag, 20.30 Uhr). „Den 20. September sollte man sich auch schon mal vornotieren. Dann findet von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr eine Holzwerkstatt statt. Ein Vater, dessen Kind die Kita besucht, ist Tischler und zeigt vor Ort, was man alles Kreatives aus Holz machen kann“, weiß Petra Erckmann.
Infos: Kita Simeon, Tucholskyring 41, 22175 Hamburg, Petra Erckmann, Tel.: 640 15 50. (eg)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige