Hamburg(er) neu interpretiert

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Lieblingsmotive von Ruth Lingelbach sind Radler in Hamburg oder Spaziergänger im RegenFotos: wb

Metropolen-Motive von Ruth Lingelbach noch bis zum 10. Juni in Barmbek

Hamburg. Ein Radfahrer vor Fernsehturm und Michel, ein Bummel durch die bunte Schanze, die Alsterarkaden und ihre Besucher - das sind Szenen aus Hamburg, die bis zum 10. Juni in der Köster-Stiftung in Barmbek zu sehen sind. Die Künstlerin Ruth Lingelbach hat die Menschen der Stadt beobachtet, ihr Leben zwischen Alster und Hafen skizziert und in ihrem Atelier im Stadtteil Niendorf auf Leinwand festgehalten. Ihre Arbeiten mit Farben und Pinsel, Licht und Schatten spiegeln das Leben in der Stadt wider und zeigen Hamburg in einer Mischung aus Eleganz, Dynamik und entspanntem Lebensstil.
Ruth Lingelbach wurde in Osterholz-Scharmbeck nahe des Künstlerdorfs Worpswede geboren und hat sich vor fünf Jahren als freie Künstlerin selbstständig gemacht. Sie arbeitet mit Pastell, Acryl und Eitempera und liebt besonders ein Motiv: Hamburg. Die Künstlerin ist immer wieder in mit Kamera und Skizzenblock in den Straßen unterwegs, sammelt Impressionen und verarbeitet in ihren Werken die quirlige Atmosphäre einer Metropole zwischen Szeneviertel und Tradition. Ruth Lingelbach hat in Münster Sprachen studiert, reiste immer wieder nach Spanien und in die USA und kam 1992 nach Hamburg. Sofort war sie begeistert - vom allgegenwärtigen Wasser, von den blauen Stunden der letzten Dämmerung und den Menschen, deren Lebensgefühl sie künstlerisch nachspürt. In den Straßen der Großstadt tauchen immer wieder neue Farben, Gesichter, Bilder auf. Die Künstlerin lässt sich von diesen flüchtigen Eindrücken inspirieren und schafft ihre eigene Interpretation, die einladen soll, innezuhalten und genauer hinzusehen. Wichtig ist ihr nicht die naturgetreue Abbildung, sondern die eigene Umsetzung und Interpretation der Metropole und ihrer Bewohner. Im Arbeitsprozess liebt sie den spielerischen Umgang mit dem Material und die spontane Inspiration, die immer wieder spannende Herausforderungen entstehen lässt. (wb)

Die Öffnungszeiten der Ausstellung im Begegnungszentrum der Köster-Stiftung (Meisenstraße 25): montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr, freitags von 8.30 bis 13 Uhr und mittwochs bis sonntags von 14.30 bis 18.30 Uhr
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