Happy Birthday, Büd’l

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Alle ehrenamtlichen Helfer freuen sich über das erfolgreiche erste Jahr. (u.a.: Brigitte Mrkwardt, Ingrid Frost, Christiane Rattay, Martina Erzös, Imtraut Richey, Rosi Rodday, Gitti Dießelmeier, Helga Dittmar, Manuela Hagen, Anna Marie Starnitzky, Rosi Mahnke, Brigitte Wried, Uwe Grams, Polina Treschkunova, Wolfgang Maresch, Bernd Klawiter, Jule Matthes, Olga Bitterlich, Ina Roubicek, Angela Bulut, Aysha Bulut.)Fotos: Sobersko

In der Steilshooper Lebensmittelausgabe arbeiten die Hilfeempfänger mit

Steilshoop. Ein Jahr ist es her, da entstand aus dem Engagement von haupt- und ehrenamtlichen Helfern eine großartige Einrichtung mitten im Herzen des Stadtteils: Der Steilshhooper Büd’l. Einfach war der Anfang nicht, viel Bürokratisches und Unbürokratisches musste überwunden werden, doch nun kann die Lebensmittelausgabe im Stadtteil auf arbeits-, aber auch erfolgreiche zwölf Monate zurückblicken. Eines der Hauptziele des Büd‘ls wurde in jedem Fall erreicht. Es ging von Anfang an nicht nur um die ausschließliche „Befriedigung von Bedürfnissen“, denn man wollte keine reinen „Empfänger“. Es sollte den Menschen, die Lebensmittel benötigen, darüber hinaus die Möglichkeit gegeben werden, sich sinnvoll an dem Projekt und der Verteilung der Produkte zu beteiligen. Die zahlreichen schönen Zitate, die bei der Geburtstagsparty im Büd‘l von der Decke hingen, sprechen eine eindeutige Sprache: „Im Büd‘l treffe ich nette Leute und tue etwas Sinnvolles“, ist nur einer davon, aber er steht für den Kerngedanken, etwas „Sinnvolles“ zu tun und nicht nur Hilfeempfänger zu sein. „Im Geschäftsleben sagt man: Ist das erste Jahr überstanden, dann sind die Grundlagen gelegt“, formuliert es eine ehrenamtliche Mitarbeiterin. Alle wünschen sich, in den nächsten Jahren nach diesem bewährten Konzept weiter zu arbeiten. Der Steilshooper Büd’l wird regelmäßig von der Hamburger Tafel unterstützt und mit Lebensmitteln beliefert.
In 52 Wochen wurden insgesamt 334 Erwachsene und 204 Kinder mit Lebensmitteln unterstützt. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, da sind sich die ehrenamtlichen Helfer alle einig. (ts)
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