HfBK plant neuen Anbau

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Die neuen Atelier- und Galerieräume in Form eines „veredelten Rohbaus“, hier links vom historischen Fritz-Schumacher-Gebäude Entwurf: Winking Froh Architekten
Hamburg: Lerchenfeld 2 |

Zum 250. Jubiläum erhält die Hochschule für bildende Künste Hamburg mehr Platz


Barmbek/Uhlenhorst
Die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfBK) bekommt einen Erweiterungsbau mit zusätzlichen Atelier- und Präsentationsflächen für Studierende. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank ließ es sich kürzlich nicht nehmen, den Siegerentwurf eines Architekturwettbewerbs bekannt zu geben. Den Zuschlag erhielten – unter 15 eingereichten Entwürfen international renommierter Büros – die Hamburger Winking Froh Architekten. Voraussichtliche Kosten für das Projekt: fünf Millionen Euro. Der zusätzliche Atelierraum werde die exzellente Ausbildung der zukünftigen Künstler unterstützen und ihre Studienbedingungen vor Ort weiter verbessern, sagte Fegebank. Die HfBK sei „eine der renommiertesten künstlerischen Hochschulen Deutschlands“, und sie sei erfreut, dass der Erweiterungsbau zu ihrem 250. Jubiläum konkrete Formen annehme.

„Lang gehegter Traum“

HfBK-Präsident Prof. Martin Köttering, zeigte sich begeistert über das Engagement der Wissenschaftsbehörde: „Jetzt wird der lang gehegte Traum von adäquaten Arbeits- und Ausstellungsflächen für unsere HfBK-Studierenden endlich Wirklichkeit“, sagte Köttering und lobte die bemerkenswerte Qualität der eingereichten Architekturentwürfe. Das Atelierhaus wird direkt an den denkmalgeschützten Fritz-Schumacher-Bau am Campus Lerchenfeld anschließen. Mit einer Brutto-Grundrissfläche von 2.900 Quadratmetern bietet es Platz für die Kunstobjekte verschiedener Studienbereiche. Im Erdgeschoss soll ergänzend zu den Ausstellungsflächen im historischen Hauptgebäude ein variabel einsetzbarer Galerieraum entstehen. Die für künstlerische Produktionsstätten wichtige Licht-Raum-Proportion und Funktionalität sowie die städtebauliche Erscheinung des geplanten Gebäudes spielte bei der Auswahl des Siegerentwurfs die entscheidende Rolle. Den mit 6.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt der Entwurf der Dominikus Stark Architekten aus München. Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter hatte sich in der 18 Köpfe zählenden Jury engagiert. Voraussichtlich im Frühjahr 2019 soll das neue Gebäude in Form eines „veredelten Rohbaus“ fertig gestellt sein. (wh)
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