Höhenretter nach Barmbek

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Das Sonderfahrzeug der Höhenretter der Feuerwehr Hamburg. Noch ist die Einheit in der Wache Altona stationiert. Kommt bald der Umzug nach Barmbek? Foto: Röhe

Umstrukturierung der Berufsfeuerwehr macht Umzug nötig

Barmbek. Die bis jetzt an der Feuer- und Rettungswache Altona (F12) stationierten Höhenretter haben ihren Dienst in der Sondereinheit quittiert oder dies zumindest angekündigt. Dies berichtet das Feuerwehrmagazin und beruft sich auf Aussagen der Feuerwehrmänner. Grund: Die Höhenretter sollen künftig an der Feuerwache Barmbek (F23) stationiert werden. Eine Maßnahme, die die Betroffenen aufgrund langer Fahrtwege nicht akzeptieren wollen. Zudem hätte es von der Amtsleitung Versprechungen für einen Umzug gegeben, die nun nicht mehr eingehalten würden. Bleiben die Höhenretter bei ihrer ablehnenden Haltung, müssten in Barmbek erst neue Kräfte ausgebildet werden. Der Grund für die Versetzungen sind Umstrukturierungen bei den Brandschützern. Künftig sollen alle Vollzüge aufgelöst werden, um von zusätzlichen Standorten aus mit kleineren Einheiten als bisher das Schutzziel der „Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren” (AGBF) erreichen zu können. Im Klartext heißt es, dass nach einer neuen Vorgabe alle Retter spätestens nach 9,5 Minuten nach Abgabe eines Notrufs am Einsatzort sein müssen.
Feuerwehrsprecher Manfred Stahl bestätigt: „Im Rahmen der Umstellung auf das AGBF-Schutzziel müssen wir in Hamburg Hunderte Kollegen umsetzen. Bezüglich der Höhenretter hat man sich nun darauf verständigt, dass 20 Kollegen aus Altona nach Barmbek ziehen und dort zusätzlich 20 neue ausgebildet werden.“ Die Höhenretter sind unter anderem in der Hansestadt zuständig, erkrankte Kranführer, Selbstmörder von den Dächern oder Übergewichtige durchs Fenster zu retten. (mr)
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