Insel für Fußgänger

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Der Elligersweg erhält auf Höhe des Rungestiegs eine Fußgängerinsel Symbolfoto: thinkstock

Überqueren des Elligersweg bald sicherer

Barmbek In der Sitzung des Verkehrsausschusses vorige Woche haben SPD und Grüne im Bezirk 2,1 Millionen Euro zur Sanierung und Umgestaltung einiger Straßen in Hamburg-Nord beschlossen. Auch der Elligersweg in Barmbek-Nord erhält aufgrund der veränderten Anforderungen an die Infrastruktur des Wohnprojekts „LeNa“ (Lebendige Nachbarschaft) auf Höhe des Rungestiegs eine Fußgängerinsel. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 80.000 Euro. Auf rot-grünen Antrag im Regionalausschuss wurde Mitte des Jahres der Bau eines Zebrastreifens aufgrund fehlender Voraussetzungen abgelehnt, der Bau einer Fußgängerinsel aber für möglich erachtet.
Hintergrund: Ende 2014 wurde das „Rungehaus“ eröffnet. Das Pilotprojekt der SAGA/GWG bietet älteren und körperlich eingeschränkten Menschen 73 Wohneinheiten mit bedarfsgerechter Unterstützung. Insbesondere für körperlich eingeschränkte Menschen gestaltet sich die Querung des Elligerswegs schwierig. Dies gilt verstärkt während des Berufsverkehrs. Auch Kindergärten und Schulen nutzen die beidseitig des Elligerswegs vorhandenen Spielplätze. Die Kinder müssen dafür ebenfalls die zeitweise stark frequentierte Straße queren.
Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss: „Die Mittel zum Bau der Sprunginsel konnten bereits ein halbes Jahr nach dem ersten Antrag im Regionalausschuss bewilligt werden. Über eine ebenso zeitnahe Umsetzung des Baus würden wir uns freuen.“ Die Insel bedeute eine entscheidende Erleichterung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. „Die Schwierigkeiten bei der Querung wurden uns aus dem Wohnprojekt selbst übermittelt“, so Kleinow - und der Bezirk könne jetzt reagieren. (ba)
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