„Keiner mehr für sich allein“

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Anke Pinnau (links) und Sylvia Soggia sind durchgestartet in Sachen Bramfeld. Schon bald sollen sichtbare Ergebnisse folgen Foto: Sobersko

Quartiersmanagerin Sylvia Soggia will Bramfelder Institutionen und Vereine vernetzen

Hamburg. Vor zwei Monaten wurde sie offiziell von Wirtschaftssenator Frank Horch begrüßt. Nun ist sie seit acht Wochen gemeinsam mit Anke Pinnau in Bramfeld für Bramfeld unterwegs und hat genau das gemacht, was sie angekündigt hatte: Mit zahlreichen Menschen im Stadtteil gesprochen, so gut wie jede Veranstaltung im Quartier wahrgenommen und so Kontakte geknüpft und einen Eindruck davon gewonnen, was Bramfeld ausmacht und was ihm gut tun würde. „Ereignisreich“, das ist das Wort, das laut Sylvia Soggia die letzten Wochen am besten beschreibt. „Wir haben sehr viel mitgenommen. Diese Offenherzigkeit, die uns entgegengebracht wurde, war schon beeindruckend“, berichten die beiden Damen des Quartiers-managements.
Offene Sprechstunde
Nicht minder beeindruckend sei das Engagement der Bramfelder für ihren Stadtteil, bestätigten sie. Nach ihrer Bestandsaufnahme wurden folgende Schritte unternommen: Als erstes haben Sylvia Soggia und Anke Pinnau ab dem 1. Oktober in ihrem Büro direkt neben dem Autohaus Jahnke (Zugang über den Parkplatz) eine offene Sprechstunde für alle Bramfelder eingerichtet. Jeden Dienstag von 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr steht das Quartiersmanagement für Stadtteilthemen als Ansprechpartner zur Verfügung. Dann sei es noch sehr deutlich geworden, dass der gesamte Außenauftritt Bramfelds einer Auffrischung bedarf. Das Quartiersmanagement hat hinsichtlich dieser Herausforderung bereits ein neues „Bramfeld-Logo“ entworfen, das demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Die Internet-Präsenz wird überarbeitet und unter der BRAIN-Seite als Dachseite neu eingestellt. Außerdem wird an einer Bramfeld Info-Broschüre gearbeitet. Diese soll neben Wissenswertem über den Stadtteil auch Einkaufstipps enthalten. Für alle Dienstleister oder Gewerbetreibenden, die noch kein Mitglied bei BRAIN sind, soll dies ein Anreiz sein, sich anzuschließen. Der dritte große Punkt um den sich Sylvia Soggia und Anke Pinnau kümmern wollen, sind die baulichen Maßnahmen im Quartier. Dafür ist es unerlässlich, dass der Dorfplatz mit in die Planungen für Kulturinsel, Bramfelder Marktplatz, Bramfelder Dreieck und Chaussee einbezogen wird.
„Der Dorfplatz muss zum Verweilen einladen, dies würde sich auch positiv auf den Einzelhandel vor Ort auswirken“, so Anke Pinnau, die gelernte Pharmazeutin ist, sich in traditioneller chinesischer Medizin fortbildete mit den Schwerpunkten: Architektur, Planung, Gesundheit. „In China wird Stadtplanung nach diesen Gesichtspunkten betrieben, ähnlich wie das Prinzip des Feng Shui“, erklärt Pinnau. Zu guter Letzt möchte das Quartiersmanagement die Vernetzung der Institution vorantreiben. „Viele Vereine oder Gruppierungen machen eine tolle Arbeit, aber jeder macht sie für sich allein. Wir möchten Verbindungen herstellen“, sagt Sylvia Soggia. (ts)
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