Kirche „cool“ machen

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Silvia Boyd: Sie freut sich auf Ihre neue Aufgabe und die Jugendlichen können sich auf sie freuen: Silvia Boyd über nimmt die Jugendarbeit für drei der vier Kirchengemeinden Bramfelds. Foto: Sobersko

Silvia Boyd übernimmt regionale Jugendarbeit

Bramfeld. Nahe der Bramfelder Laterne lebt die Pädagogin Silvia Boyd mit ihrer Familie, obwohl sie gar nicht in erster Linie für die Simeonkirche tätig ist. Ab dem 1. Juli wird Silvia Boyd die regionale Jugendarbeit der Osterkirche, Martin Luther King Kirche und Thomaskirche übernehmen.
Ihre Kollegin Birgit Ermes ist für diesen Bereich bei der Simeonkirche zuständig. „Es wird auf jeden Fall Kooperationen geben und so soll es auch sein“, so die Pädagogin. „Kirche und Jugendarbeit muss nicht mehr ausschließlich an das Gebäude vor der eigenen Haustür gebunden sein. Die Jugendlichen können überall mitmachen und sind überall willkommen,“ so Silvia Boyd. Die 37-Jährige hat sich viel vorgenommen. Sie möchte die Kirche wieder in den Herzen der Jugendlichen etablieren. „Die Jugendlichen sollen sehen, dass Kirche nicht nur was für Erwachsene oder ältere Menschen ist. Kirche ist ebenso jung, offen und attraktiv für jede Altersgruppe“, so die Bramfelderin.
Im Bildungsbereich hat sie zuvor bereits gearbeitet und sogar die Unesco hat auf ihre Mitarbeit gezählt. „Ich finde es wichtig zu gucken, was die jungen Menschen hier brauchen, was sie anspricht. Ich möchte gerne allen etwas bieten“, so das Ziel der Silvia Boyd. Sie möchte die „Kirche wieder cool machen“, wie sie selbst sagt und wenn man hört, mit welchem Enthusiasmus sie das vorbringt, dann ist man überzeugt: Das schafft sie auch. Und wie sehen ihre Pläne im Detail aus?
Den Jugendkeller der Thomaskirche unterstützen und noch beliebter und bekannter machen als er bereits ist. Da gibt es viel Potential. Er ist groß, verfügt über einen Billardtisch und liegt zentral.
Darüber hinaus wünscht sich Silvia Boyd ein mobiles Jugo-Team. Ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, die einen Jugendgottestdienst gestalten, von Jugendlichen für Jugendliche. Lust aufs Mitmachen soll der Gottesdienst machen, meint die 37-Jährige. Bei all dem Eifer, mit dem sie ihre neue Stelle antritt, scheint es, als ob sie kaum Zeit für Privates habe.
Dem ist nicht so: Viel Zeit verbringt sie mit ihrem amerikanischen Ehemann und den beiden fünfjährigen Zwillingen.
Der Hund des Haushalts namens Happy darf natürlich auch nicht fehlen.
Wenn dann mal Zeit für sie selbst ist, dann geht sie gerne tanzen oder schwimmen. Bei so viel Energie sieht die Jugendarbeit der Bramfelder Kirchengemeinden rosigen Zeiten entgegen. (ts)
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