„Minexelda“ ist das Zauberwort

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Uwe Schmidt steht stolz vor den Flößen die hier im Brakula für das „Minexelda“ - Projekt gefertigt werden. Foto: Sobersko

Sommerferien im Brakula

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Es ist ein Kunstwort und auch Uwe Schmidt, Geschäftsführer des Brakula, kann sich nicht mehr genau erinnern wer es „geboren“ hat oder wann. Aber es muss vor ungefähr neun Jahren gewesen sein, denn so lange gibt es „Minexelda“ bereits im Brakula. Jedes Jahr während der Sommerferien bekommt ein spezielles Projekt den „Minexelda-Titel“. „Minexelda entdeckt…“ oder „Minexelda bei den…“ so oder ähnlich spannend klingen dann die Veranstaltungen die im Sommer garantiert die Langeweile vertreiben. Im Jahre 2008 beispielsweise war „Minexelda“ bei den Marabus. Ein interessantes Projekt rund um Afrika und den Senegal. Partnerschaften mit Schulen und Kultureinrichtungen vor Ort – einst aus dem Projekt erwachsen – bestehen heute noch. Ein weiteres „Minexelda“- Projekt der vergangenen Jahre führte die Teilnehmer ins Riesengebirge nach Tschechien. Dort haben alle gemeinsam Rübezahl gesucht und mit Sicherheit auch Hinweise auf seine Existenz gefunden.
In diesem Jahr heißt es „Minexelda entdeckt Atlantis“. Die sagenumwobene versunkene Stadt soll im Rahmen eines Theaterprojekts Schauplatz und Handlung sein und wird am Ende…Nein, das wird nicht verraten. Verraten hingegen wird, dass „Minexelda“ immer Spaß bedeutet. Fünf verschiedene Workshops (Maskenwerkstatt, Theaterwerkstatt, Bühnenwerkstatt, Modewerkstatt, Musikwerkstatt) erarbeiten gemeinsam ein Theaterprojekt rund um das Thema Atlantis. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Clou des Ganzen: Ein sechs mal vier Meter großes Floß, dass aus drei einzelnen Flößen von zwei mal zwei Metern zusammengesetzt wird und dann als schwimmende Bühne im Aßmannnkanal in Wilhelmsburg fungieren wird. Die Workshops sind bereits am Montag gestartet, doch das Beste kommt noch: Am Donnerstag findet die große Aufführung von „Minexelda entdeckt Atlantis“ statt.
Dann werden alle Masken, wird die Atlantische Mode, die peppige Musik, das großartige Bühnenbild, sowie die fesselnde Handlung präsentiert. Wie immer haben auch hier gute Ideen, motivierte Unterstützer und so freut sich das Brakula über die Förderung der Stiftung Maritim Herman und Milena Ebel, sowie der sehr hilfreichen Kooperation mit dem Thalia Theater.
Und wer sich jetzt ärgert, dass er die Anmeldung zu den „Minexelda“-Workshops verpasst hat, der kann sich die nächsten Sommerferien schon mal rot im Kalender anstreichen. Denn dann kommt Minexelda mit Sicherheit wieder. (ts)
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