Name symbolisch getilgt

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Mitglieder der Ohlsdorfer Willi-Bredel-Gesellschaft hatten kurzfristig den Namen „Hindenburg“ überklebt Foto: Biehl
Ohlsdorf. Mit einer ungewöhnlichen Aktion haben Freunde und Mitglieder der Willi-Bredel-Gesellschaft auf eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zur Hindenburgstraße aufmerksam gemacht.
Sie zeigten jetzt im Stadtpark, dass sie sich eine vollständige Umbenennung der Hindenburgstraße wünschen, nicht nur die Umwidmung eines Teilstücks.
Wie berichtet, stellten die Bezirks-Grünen den Antrag, den Namen „Hindenburgstraße“ abzuschaffen.
Erst zog die FDP nicht mit, dann pfiff Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion, die Bezirksgenossen zurück. Heraus kam ein Kompromiss, den viele für faul halten: Nun soll nur das unbewohnte Teilstück, da durch den Stadtpark führt, einen neuen Namen bekommen.
Das reicht der Bredelgesellschaft allerdings nicht. „Hindenburg war Zeit seines Lebens ein strammer Antidemokrat und Steigbügelhalter Hitlers.“ Am Mittwoch, 22. Mai, spricht um 19 Uhr der Historiker Joachim Szodrzynski von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte über Hindenburg. Auch wollen die Veranstalter auf Fragen der Anwohnerinnen und Anwohner eingehen. (bcb)
Diskussion, Mittwoch,
22. Mai Beginn 19 Uhr,
Aula in der Carl-Cohn-Schule
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