Neues Dach für Höhenretter

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Der Erweiterungsbau für die Höhenretterauf dem Dach der Fahrzeughalle Foto: Heume

Richtfest in der Feuerwache Barmbek. Erweiterungsbau Ende 2016 fertig

Von Ruth Heume
Barmbek
Mehr Platz für alle: Voraussichtlich Ende 2016 soll der Erweiterungsbau der Feuer- und Rettungswache Barmbek fertig werden. Am vergangenen Mittwoch wurde Richtfest gefeiert an der Maurienstraße 7 - 9, bei strahlendem Sonnenschein unter blauem Himmel – wenn das kein gutes Zeichen ist. Im März 2014 mussten die Mitarbeiter der F23 zusammenrücken. Denn die Höhenrettungsgruppe wurde von Altona nach Barmbek verlegt. Diese speziell ausgebildeten Feuerwehrleute kommen immer dann zum Einsatz, wenn gefährliche Situationen in der Höhe oder Tiefe entstehen. Sei es ein Kranführer, der nicht mehr aus eigener Kraft den Kran verlassen kann, oder ein Bauarbeiter, der in einem Schacht verschüttet wird. Das Spezialfahrzeug der Höhenrettungsgruppe verfügt über Ausrüstung ähnlich der aus dem Bergsport. Des Weiteren ist die Feuer- und Rettungswache Barmbek seit 2014 Ausbildungsstätte für Feuerwehr-Anwärter.
Schnell wurde klar, dass das 1991 bezogene Gebäude in Barmbek zu eng werden würde. Und so wurden schon im April 2014 erste Pläne für den Erweiterungsbau geschmiedet. Der besteht aus einer Aufstockung der Fahrzeughalle (Remise) um eine weitere Etage. So entstehen zusätzliche 400 Quadratmeter Fläche.

Zentrale Lage


Für ein städtisches Bauprojekt sei alles sehr schnell gegangen, lobte Dienststellenleiter Norbert Drotschmann die Behörden. Ganz besonders aber bedankte er sich bei seinen Mitarbeitern, die die „sportliche-rustikale Übergangsphase“ geduldig ertragen. Und sich darüber hinaus kreativ in den Prozess eingebracht hätten. „Die Stadt verändert sich, und damit verändern sich auch die Dinge, die die Stadt am Leben erhalten“, so Staatsrat Bernd Krösser von der Behörde für Inneres und Sport. Das Richtfest sei ein wichtiger Schritt vom
Provisorium zum fertigen Bau. Die F23 ist eine von drei Wachen in Hamburg, die über zwei große Löschfahrzeuge verfügt. Und sie ist für einen bevölkerungsstarken Bereich mit ungefähr 160.000 Einwohnern zuständig. Dafür sei die zentrale Lage an der Maurienstraße ideal, erläutert Norbert Drotschmann. Mit dem Erweiterungsbau wird es auch möglich werden, weibliche Mitarbeiter aufzunehmen, denn für diese müssen separate Sanitär- und Umkleideräume vorhanden sein.
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