Neues Gartenprojekt in Barmbek sucht Helfer

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Suchen Kooperationspartner für das neue Gartenprojekt in Barmbek-Süd: Eggert Nissen, Sabine Engelhart und Chris Schmitz (v.l.) Foto: Haas

Rasenfläche vor der Kreuzkirche soll ein Treffpunkt für alle Stadtteilbewohner werden. Initiatoren brauchen dringend Unterstützung

Barmbek-Süd Noch sind es schlichte Rasenstücke vor und seitlich der Kreuzkirche, darauf zwei verwaiste Kinderwippen und eine Tischgruppe. Doch drei Engagierte aus dem Barmbek Basch und der Kirchengemeinde Alt-Barmbek schmieden große Pläne. Sie wollen den Garten beleben und daraus einen Ort der Begegnung im Stadtteil schaffen. Für die Umsetzung ihrer Idee suchen sie jetzt Mitstreiter und „grüne Paten“: Freiwillige, die beim neuen Gartenprojekt mitmachen wollen und interessierte Hobbygärtner dazu anleiten. So könnten Gruppen in Absprache gemeinsam buddeln, säen, pflanzen und gießen, danach die Früchte ihrer Arbeit bewundern und sogar ernten. „Urban Gardening“, also gärtnern in der Stadt, liegt schließlich im Trend. Gemeindediakon Eggert Nissen, Sabine Engelhart vom Kulturpunkt im Basch und Chris Schmitz von der Alsterdorf Assistenz West haben schon konkrete Vorstellungen: „Wir wollen ein Zeichen setzen für die Nutzung brach liegender Grünflächen. Im Kirchgarten planen wir die Anlage von sechs Hochbeeten, die verschiedene Gruppen im Stadtteil betreuen können“, sagt Eggert Nissen, der schon mal die Kosten für solide Holzkonstruktionen kalkuliert und überlegt, wie sich die Ausgaben über Spenden und Fördergelder finanzieren lassen. „Hochbeete bieten einen großen Vorteil: Man kann daran arbeiten, ohne sich bücken zu müssen“, weiß Nissen, der sich in seinem Amt für das „Leben im Alter 50 plus“ einsetzt. „Auch Menschen im Rollstuhl kommen ebenfalls leichter an die Hochbeete“, sagt Chris Schmitz und denkt an die Bewohner aus der Nachbarschaft. Aktuell nutzen Menschen mit Handicap der Alsterdorf Assistenz das Gärtchen für ihre Pausen. Für die Kinder der Kita Kreuzkirche müsste ein Beet vielleicht etwas tiefer gelegt werden. Auch Geflüchtete aus der nahen Unterkunft könnten mitmachen. Ein Duftgärtchen mit Kräutern und Blumen in einem der Hochbeete stellt sich Sabine Engelhart vor, ebenso Beerensträucher und Spalierobst – etwa an der Kirchenmauer. So könnten Alt und Jung beim Naschen nebenbei erfahren, wie Äpfel, Birnen, Erd- oder Stachelbeeren gedeihen. (wh)

Kontakt: Diakon Eggert Nissen, Telefon 040 / 519 008 017
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