Neues vom Wiesendamm

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Lars Rother vom Elternrat zeigt es an: Hier muss eine Querungshilfe eingerichtet werden. Foto: Hanke

Ab Sommer soll es fünf Übergänge für Passanten geben

Hamburg. Erleichterung am Wiesendamm. Nach monatelanger, teilweise kontroverser Diskussion besteht unter Kommunalpolitikern und Betroffenen weitgehend Einigkeit über Verbesserungsmaßnahmen in punkto Sicherheit im Abschnitt zwischen Goldbekufer und Saarlandstraße. Entsprechende Umgestaltungen des Wiesendamms sollen noch im Sommer realisiert werden. Kosten: 350.000 Euro.
Einstimmig beschlossen wurde im Regionalausschuss Eppendorf / Winterhude ein um eine CDU-Forderung ergänzter Antrag der Grünen. Die wichtigsten Punkte: der Ausschuss fordert einen markierten Fahrradstreifen auf der Fahrbahn. Einstimmig wurde die vom Bezirksamt Hamburg-Nord favorisierte Service-Lösung, nach der die Radler „einfach so“ auf die Fahrbahn geschickt werden, abgelehnt. An der Einmündung Meerweinstraße wird eine so genannte Querungshilfe eingerichtet. Heißt: Um die Autos vor den Fußgängerüberwegen zur Reduzierung der Geschwindigkeit zu zwingen, wird die Fahrbahn dort jeweils auf 3,50 Meter verengt. Die Bordkanten werden an den Übergängen auf Fahrbahnniveau abgesenkt. Damit wurden auch Forderungen des Radclubs ADFC und des Elternrats der Reformschule Winterhude in der Meerweinstraße erfüllt.
Insgesamt werden fünf Querungshilfen angelegt (vor Semperstraße, nahe Neckelmannstraße, nahe Stammannstraße, nahe Meerweinstraße und nahe Hauersweg). Der alte Radweg verschwindet. Es werden 56 Fahrradbügel entlang des Wiesendamms aufgestellt. Schrägparken wird geprüft. Lars Rother vom Elternrat der Reformschule Winterhude ist zufrieden. „Das Wichtigste ist eine vernünftige Querung.“
Keine Unterstützung in der Politik hat ein Vorschlag der Initiative „Unser Winterhude“: Sie wollte die südlichen Fahrbahnen des Wiesendamms ganz sperren lassen und hier nur Radler, Fußgänger und parkende Autos am nördlichen Fahrbahnrand zulassen. (ch)
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