Pastor packt an

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Gemeindepastor Ulrich Reuter neben einem Bild mit dem Kirchenmotto des Jahres 2013: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ Foto: Sobersko

50 Jahre Evangelische Stadtmission

Bramfeld. Zwischen Steilshoop und Bramfeld liegt das weiße Gebäude mit dem blauen Giebel der Evangelischen Stadtmission. In diesen Tagen wird es dort lauter und bunter zugehen als sonst: Am 22. September wird die Evangelische Stadtmission 50 Jahre alt. Gemeinschaftspastor Ulrich Reuter freut sich sehr auf das Jubiläum, das mit einem großen Fest begangen wird. Vor über 90 Jahren bereits entstanden die ersten Bibelkreise dieser christlichen Gemeinschaft in einem Flüchtlingslager in Tonndorf. Später entwickelten sich Hauskreise: dies bedeutete, dass man sich reihum für Gebete und Bibelgespräche in den Häusern der Teilnehmer traf.
1977 kaufte das Mutterhaus Lemförde das Gebäude an der Steilshooper Allee 382 und fortan hatte die Evangelische Stadtmission mit seinen damals 17 Mitgliedern ein „Dach“ über dem Kopf und es gab einen zentralen Treffpunkt. 1994 wurde der Neubau eingeweiht. Die Arbeit der Stadtmission orientierte sich stark nach Steilshoop, wo es mit Kinder- und Jugendarbeit viel bewirken konnte.
Gemeindepastor Reuter ist jemand, der nicht nur drüber spricht, sondern auch mit anpackt. Er selbst übernimmt einmal die Woche die Spielplatzbetreuung am Appelhoffweiher und bietet auch „Fußball mit dem Pastor“ an. Mittlerweile ist die Gemeinschaft, die sich allein aus Spenden finanziert, auf 60 Mitglieder angewachsen und zu den Gottesdiensten erscheinen bis 70, manchmal sogar 80 Stadtteilbewohner.
Aber die Arbeit der Stadtmission geht weit über den Gottesdienst hinaus. „Suchet der Stadt besten“ mit diesem Bibelzitat lässt sich das Engagement der Stadtmission und Pastor Reuters gut umschreiben.
Ob es um eine Sonnabendbetreuung für Schulkinder geht oder um den Einsatz für einen modernisierten und sauberen Spielplatz: Die Evangelische Stadtmission bringt sich ein. „Hier geht es nicht so sehr nur um Religion, sondern hier steht der Mensch im Mittelpunkt“, betont Gemeindepastor Reuter. Zusammen feiern, in die Vergangenheit zurück blicken und sich gemeinsam auf die Zukunft freuen, das möchte die Gemeinschaft am Sonntag, 22. September, von 10 Uhr an mit einem Gottesdienst. Es folgen gemeinsames Mittagessen, ein Festakt, sowie eine Kaffeetafel. Begleitet wird das Ganze mit Live-Musik sowie Spiel und Spaß für die Kinder. (ts)
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