Pergolenviertel: Neusortierung der Parzellen

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Schon der Siegerentwurf für das Pergolenviertel plante im Juni 2012 mit Kleingärten: reduziert in „Obstkisten“ Foto: Haas
Hamburg: Alte Wöhr |

Mehr Parzellen als ursprünglich geplant, etliche Bestandslauben könnten bleiben

City Nord/Winterhude Statt 160 fänden sogar 171 Parzellen Platz in den „Obstkisten“ und etliche Bestandslauben könnten auf den neu sortierten und verkleinerten Gärten bleiben. Das teilte Bezirksamtssprecher Jan-Peter Uentz-Kahn in der vergangenen Woche mit. Das Bezirksamt habe „eine finale Abstimmung“ mit dem Landesbund der Gartenfreunde und dem betroffenen Kleingartenvereinen erzielt. Damit bleiben insgesamt 232 Parzellen im oder am künftigen Pergolenviertel erhalten (das Wochenblatt berichtete). Weitere Ausweichparzellen würden in anderen Stadtteilen zur Verfügung gestellt. Wie mehrfach berichtet, sind die Arbeiten für den Bau des nördlichen Wohngebietes im Pergolenviertels seit 2016 in vollem Gange. Auf dem ausgedehnten Kleingartengebiet der Vereine „Heimat“ und „Barmbeker Schweiz“ sollen 1.400 Neubauwohnungen entstehen, davon werden 60 Prozent öffentlich gefördert. Nach anhaltenden Protesten der Kleingärtner ab 2012 blieb die nicht zur Bebauung vorgesehene Kleingartenfläche von der Planierung verschont. Sie wurde jedoch „nachverdichtet“ und neu sortiert: Nur noch 300 Quadratmeter pro Parzelle darf ein Kleingarten künftig messen, wie es das Bundeskleingartengesetz vorsieht. Mit späterem Beginn der Bauarbeiten im südlichen Pergolenviertel steht 2018 die Nachverdichtung der Gärten auf dem Gelände der „Barmbeker Schweiz“ an. Weitere 61 Parzellen stellte das Bezirksamt an der westlichen Seite der Saarlandstraße auf dem Gelände der ehemaligen Staudengärtnerei zur Verfügung. Bezirksamtsleiter Harald Rösler begrüßte das Verhandlungsergebnis. „Mit Geschick und gutem Willen auf allen Seiten“ könnten Wohnungsneubau und wohnungsnahe Kleingärten durchaus unter einen Hut gebracht werden. (wh)

Weitere Informationen unter www.forum-pergolenviertel.de

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