Projekt an der „Südsiet“

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Noch liegt zwischen Holsteinischem Kamp und Gluckstraße eine große Brachfläche. Bald soll hier die „Südsiet“ entsteht
Barmbek-Süd. Gut sechs Monate nach der Feststellung des Bebauungsplanes Barmbek-Süd 32 tut sich etwas auf der Brachfläche zwischen dem Holsteinischen Kamp und der Gluckstraße. Dort wo einst Opel Dello seinen Firmensitz hatte, wollen die Garbe Immobilien-Projekt GmbH und das Bauunternehmen Otto Wulff die „Südsiet Barmbek“ begründen. Hinter dem plattdeutschen Projektnamen verbirgt sich ein Ensemble aus neun Wohngebäuden mit insgesamt 101 Eigentums- und 45 Mietwohnungen. Die Häuser werden im KfW-Effizienz-70-Standard errichtet und mit Tiefgaragen und Fahrstühlen versehen. Die Wohnungsgröße variiert. Die kleinsten Wohnungen haben zwei Zimmer und eine Größe von etwa 60 Quadratmetern. Im Dachgeschoss sollen jeweils komfortabel ausgestattete Penthauswohnungen mit einer Wohnfläche von bis zu 150 Quadratmetern sowie großen Dachterrassen entstehen. Umgeben wird das neue Wohnquartier von einer verkehrsberuhigten Zone mit Gärten und Grünflächen. Ganz unumstritten war der Bebauungsplan Barmbek-Süd 32 nicht. Insbesondere der Stadtteilrat Barmbek-Süd hatte sich nachdrücklich für einen städtebaulichen Vertrag eingesetzt, der den Eigentümer verpflichten sollte, mindestens die Hälfte der Fläche für staatlich geförderten sozialen Wohnungsbau zu nutzen. Eine solche Regelung ist aber nur bei der Veräußerung von städtischen Grundstücken und bei der Feststellung von vorhabenbezogenen Bebauungsplänen möglich.(bb)

Informationen zur Südsiet Barmbek unter suedsiet
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