Protestliste gegen Tierhaus-Schließung

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Catrin Schliemann übergibt die Unterschriftenliste an Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff Foto: tel
Hamburg: Fritz-Flinte-Ring 41D |

Anwohner in Steilshoop lehnen Abriss ab. Bezirksamtsleiter Ritzenhoff erhält Unterschriftenliste mit 1.400 Namen

Von Michael Hertel
Steilshoop
Rund 1.400 Unterschriften gegen Schließung und Abriss des Tierhauses Steilshoop hat die engagierte Steilshooperin Catrin Schliemann (48) am Donnerstag auf der Bezirksversammlung Wandsbek dem Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff überreicht (das Wochenblatt berichtete). „Die haben wir in rund zwei Monaten in Steilshoop gesammelt“, berichtete sie. Auch online gingen noch einmal mehr als 400 Unterstützeradressen ein. Das drohende Aus des beliebten Steilshooper Asyls für Vögel, Schafe, Kaninchen & Co. am Fritz-Flinte-Ring bot der Opposition aus Linken und CDU eine gute Vorlage für eine heftige Debatte: Den Steilshooper Sozialdemokraten wurde vorgeworfen, eine Kampagne gegen die seit mehr als zehn Jahren von dem gemeinnützigen Beschäftigungsträger Alraune GmbH betriebene sozialpädagogische Einrichtung mit ihrem rund 2600 Quadratmeter großen Außengelände angezettelt zu haben.

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Grund: In der „Rahmenplanung Steilshoop-Nord“ rund um den neuen Schul- und Bildungsstandort „Campus“ hatte das Bezirksamt das Tierasyl schlicht zu berücksichtigen vergessen. In der von ihr beantragten Debatte stellte die Linke einen eigenen Antrag gegen den von SPD und Grünen. Letztlich einigten sich die Parteien auf die Forderung von Linken und CDU nach Erhalt der Einrichtung. Die Verwaltung wird nun aufgefordert, Optionen zum Erhalt des Tierhauses zu prüfen und dem zuständigen Ausschuss vorzustellen.

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