Rekord: 53 Teams beim Sophien-Cup

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Beim 5:0-Sieg über die Katholische Schule St. Antonius erzielte Lasean Wendt (r.) alle fünf Treffer. Sein Gegenspieler Matthias Biermann-Ratjen kann den flinken Angreifer nicht stoppen
 
Nach drei glatten Siegen in den Gruppenspielen musste sich die erste Mannschaft der Sophienschule im Viertelfinale knapp geschlagen gebenFotos: Thomas Hoyer

Fußballturnier der katholischen Schulen: Gastgeber Sophienschule knapp geschlagen

Von Thomas Hoyer
Hamburg/Barmbek. Die beiden Kunstrasenplätze am Langenfort waren am vergangenen Sonnabend Schauplatz eines großen Fußballjugendturniers, zu dem die Gemeinde St. Sophien und die Sophienschule eingeladen hatten. 50 katholische Schulmannschaften und drei Teams der evangelischen Wichern-Schule, ein neuer Teilnehmerrekord, kämpften in verschiedenen Altersklassen um den zum elften Mal ausgetragenen St. Sophien-Cup.

Große Hoffnungen

Mit großen Hoffnungen startete die erste Mannschaft der Gastgeber in das Turnier. In der ersten Partie hatte das Team trotz eines ungefährdeten 3:0-Erfolgs über die Katholische Schule Farmsen durch Tore von Jakob Lange, Colin Baczkowicz und Frederik Denis noch etwas Ladehemmung. „Wenn wir etwas konzentrierter zur Sache gegangen wären, hätte der Sieg sogar noch etwas höher ausfallen können“, so Lehrerin Ulla Sievers, die das Team betreute. „Da beim Gegner auch Mädchen mitspielten, haben meine Jungs das Spiel wohl etwas auf die leichte Schulter genommen.“ Davon konnte im zweiten Gruppenspiel gegen die katholische Schule St. Antonius allerdings keine Rede mehr sein. Die Barmbeker von St. Sophien gewannen klar mit 5:0. Überragender Kicker war der in der Jugend des USC Paloma spielende, technisch brillante Lasean Wendt, der die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal überlief und alle fünf Treffer erzielte. Und auch die sehr spannende ausgeglichene dritte Partie konnten Kapitän Zepehr Farzaneh und seine Mitstreiter für sich entscheiden. Die Tore zum 2:0 Sieg über die Katholische Domschule St. Marien, die mit elf Teams am Sophien-Cup teilnahm, erzielten Colin und Frederik. Damit standen die jungen Barmbeker als Gruppensieger fest, gleichbedeutend mit dem Einzug ins Viertelfinale, wo man auf die Wichern-Schule traf. In einem Duell auf Augenhöhe gerieten die Gastgeber schnell mit 0:1 in Rückstand. Trotz einiger Chancen gelang es aber nicht mehr, das Blatt zu wenden. „Meine Spieler waren über ihr Ausscheiden sehr enttäuscht. Sie wollten das Turnier schließlich unbedingt gewinnen. Dennoch war es eine tolle Leistung“, lautete das Fazit von Ulla Sievers.

Wacker geschlagen

Wacker schlug sich auch die zweite Mannschaft der Sophienschule, die mit zwei Siegen und einer Niederlage als Zweiter ihrer Gruppe den Einzug in die K.O.-Runde nur ganz knapp verpasste. Sieger der Dritt- und Viertklässler wurde die Katholische Schule St. Bonifatius am Weiher. Die anderen Altersklassen gewannen die Teams der Domschule (5./6.), des St. Ansgar Gymnasiums (7./8.) und der Katholische Schule Harburg (9./10.). In einem Einlagespiel bezwangen die Rathauskicker dank der Treffsicherheit von Robert Zastrow, der dreimal einnetzte, eine Mannschaft des Katholischen Schulverbandes Hamburg mit 5:0. „Das war trotz 30-minütiger Gewitter-Unterbrechung eine sehr schöne Veranstaltung“, lautet das positive Fazit von Turnierleiter Helmut Boveland, „Was mir besonders imponiert hat, ist die Fairness gewesen. Das beste Beispiel dafür lieferte das Turnier der 9. und 10. Klassen. Nachdem die katholische Schule Altona einen Spieler wegen Verletzung verloren hatte, verzichteten auch die jeweiligen Gegner auf einen ihrer Kicker.“ Dem Wettergott äußerst dankbar zeigte sich Birgit Wangerau-Müller, Leiterin der Sophienschule: „Wir hatte uns aufgrund der katastrophalen Vorhersagen richtige Sorgen gemacht. Umso mehr freut es mich, dass wir so ein tolles Sommerturnier erlebt haben.“
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