Reparieren oder abreißen?

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Wie sich die Bilder gleichen: kaputte Fußgängerbrücken am Bramfelder See... Foto: Hertel

Neben der Brücke am See ist auch der Überweg am Barmwisch gesperrt

Bramfeld Seit Monaten wird um die Wiederherstellung der Fußgängerbrücke am Bramfelder See gerungen. Wie berichtet, lehnt die Wirtschaftsbehörde eine Reparatur ab und möchte die traurigen Reste des hölzernen Bauwerks beseitigt sehen. Dagegen hatten Bramfelder Kommunalpolitiker von CDU über SPD bis zu den Grünen Einspruch erhoben.
Jetzt stellt sich heraus: Mindestens eine weitere Holzbrücke in Bramfeld harrt der Reparatur. Auch die Fußgängerbrücke über die Osterbek am Barmwisch zwischen Turnierstieg und Bengelsdorfstraße ist gesperrt. Das schmale Gewässer zerschneidet hier eine Siedlung. Direkt an der Brücke befindet sich eine Kindertagesstätte. Es sind also im Gegensatz zur Brücke am Bramfelder See nicht nur Spaziergänger, die diese Brücke nutzen. Dennoch droht ihr das gleiche Schicksal wie der am Bramfelder See. Nach Mitteilung der Wirtschaftsbehörde hat der Bezirk Wandsbek diese Brücke gesperrt und einige Bohlen herausgenommen. Dazu Lena Voß, Pressesprecherin des Bezirksamts Wandsbek: „Es ist richtig, dass die Brücke am Barmwisch in unsere Zuständigkeit fällt. Der Wegewart hat die Brücke gesperrt, weil dort eine Gefahr für die Benutzer durch Löcher in den Bohlen bestand. Der Bezirk hat aber auch einen Reparaturauftrag an den dafür zuständigen Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) erteilt.“ Bei der Wirtschaftsbehörde sieht man das anders. Sprecherin Susanne Meinecke: „Der LSBG hat von der Brückensperrung Kenntnis, aber keinen daraus folgenden Arbeitsauftrag – tragende Teile sind nicht betroffen.“ (tel)
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