Richtfest an der Hamburger Zinnschmelze

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Vor dem Rohbau: (v.l.) Niklas Heinecke, Andreas Jäger, Sonja Engler, Karsten Pursche und Dorothée Puschmann vom Team der Zinnschmelze und die Zimmerleute Foto: cb

Baukosten mit 3,5 Millionen Euro deutlich höher als veranschlagt

Von Christina Busse
Hamburg. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist geschafft: Gemeinsam mit über hundert Gästen feierte die Zinnschmelze am Freitag Richtfest. „Wir freuen uns auf unser neues Haus und das größere Veranstaltungsangebot“, so Geschäftsführerin Dorothee Puschmann beim Rundgang durch die „neue“ Zinnschmelze. Das Herzstück des Barmbeker Kulturzentrums – nach den Plänen von LWR Architekten – wird zukünftig der im Neubau gelegene große Saal mit 150 Sitzplätzen sein. Der neue Gebäudeteil ist über ein gläsernes Zwischenelement mit dem denkmalgeschützten modernisierten Altbau verbunden. Hier soll die vergrößerte Gastronomie, nach wie vor mit Biergarten, ihren Betrieb aufnehmen. Hinzu kommen ein großzügiges Foyer, ein Theatersaal und ein Probenraum im Dachgeschoss sowie Büroräume. „Dies ist für uns kein x-beliebiges Projekt“, betonte Bezirksamtsleiter Harald Rösler. „In dieser Stadt wird gebaut, dass die Schwarte kracht. Die Auftragsbücher sind voll, die Preise explodieren. Die 3,5 Millionen Euro Baukosten sind deutlich mehr als ursprünglich veranschlagt wurden“, erläuterte Rösler, der hier auch als Bauherr sprach. „Ohne die konkrete Hilfe von Senat und Bezirk wären wir heute nicht hier“, stellte er fest. Die Baumaßnahme kann dank Mitteln aus der Städtebauförderung, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), aus Eigenmitteln des Bezirks und weiterer Förderer umgesetzt werden. Und weil Kultur eben auch ihren Preis hat, forderte Susanne Etmanski, die sonst das beliebte Feierabendsingen auf dem Stadtplatz leitet, zum gemeinsamen Singen auf: „Money, Money, Money“ von ABBA stand neben einem Geburtstagsständchen für die neue Zinnschmelze auf dem Programm. Bis zur Eröffnung im März 2015 lädt das Kulturzentrum weiterhin zu Musik, Tanz, Theater und mehr in ihre „Umbaubude“ auf dem Stadtplatz ein.
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