Schule gleich doppelt prämiert

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Gemeinsam mit Schülern, Eltern und engagierten Anwohnern wurden 500 Quadratmeter Grün auf Vordermann gebracht – passend zur Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ Foto: Busse

Adolph-Schönfelder-Schule ist beste Ganztagsschule und „Umweltschule“

Von Christina Busse
Barmbek
Die Adolph-Schönfelder-Schule ist die „Beste Ganztagsschule 2015“ in Barmbek, so das Ergebnis eines landesweiten Wettbewerbs, zu dem die Handelskammer aufgerufen hatte. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie bestätigt uns darin, dass wir mit unserem selbst entwickelten Kooperationsmodell, nach dem wir seit einem Jahr arbeiten, richtig fahren“, sagt Schulleiter Andreas Kemper. Die Grundschule an der Zeisigstraße mit weiterem Standort am Käthnerkamp ist eine von drei ausgezeichneten Schulen in Hamburg, neben der Schule Ohrnweg in Fischbek und der Schule An der Glinder Au in Billstedt. Überzeugen konnte vor allem die Neustrukturierung des Tagesablaufs: In der Mittagszeit findet über zwei Stunden eine gemeinsame Betreuung der Kinder durch die Lehrer und die Erzieher des Kinderforums Hamburg statt. Der fließende Übergang vom Unterricht zur Nachmittagsbetreuung unter Beibehaltung der Klassenaufteilung gibt den Kindern Sicherheit und vermittelt Ruhe. „In einem ‚heimeligen Nest‘ können die Erzieher fortführen, womit die Lehrer vormittags angefangen haben“, so beschreibt es Kemper.
Rund 450 Kinder besuchen die Grundschule, der größte Teil – 93 Prozent – sind für den Ganztag angemeldet. Nachdem in der Mittagszeit der fließende Übergang von Unterricht zu Freizeit stattgefunden hat, ist die Zeit zwischen 14 und 16 Uhr sportlichen und kreativen Aktivitäten und dem Spielen vorbehalten. Eine darüber hinausgehende Hortbetreuung kann bis 18 Uhr wahrgenommen werden.
Prämiert wurde die Adolph-Schönfelder-Schule jetzt auch für ihr Engagement zu den Themen „Gesunde Ernährung“ und „Mensch und Umwelt“. Besonders die „Energiedetektive“, Schülerinnen und Schüler, die sich in ihren Klassen für den achtsamen, sparsamen Umgang mit Ressourcen wie Strom und Wasser einsetzen, überzeugten die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung, die die Barmbeker im Rahmen des internationalen Projektes Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule würdigte. Die Auszeichnung zur Umweltschule beflügelt auch die Pflege des rund 500 Quadratmeter großen Schulgartens, der in diesem Jahr mit starkem Elterneinsatz wiederbelebt wurde. „Unseren Fokus haben wir auf den ‚essbaren‘ Garten gelegt. Wir haben Äpfel, Kirschen, Beeren und Kräuter geerntet, Saft gepresst und Marmelade gekocht“, so Lehrerin Jessica Reese, die zukünftig mit jungen „Umwelt-Rangern“ das Projekt rund um Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit weiter vertiefen will.

Wer das Schulleben an der Zeisig- oder Brucknerstraße näher kennenlernen möchte, hat dazu am Mittwoch, den 13. Januar, Gelegenheit: um 19.30 Uhr findet ein Infoabend (im Standort Zeisigstraße) für Eltern angehender Grundschüler statt.
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1 Kommentar
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Michael Kahnt aus Barmbek | 21.10.2015 | 08:46  
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