See-Runde für den guten Zweck

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Sobald der Startschuss gefallen war, rannten alle begeisterten Teilnehmer los, um möglichst viele Runden zu machen Foto: Sobersko

Schule an der Seebek veranstaltete zum 14. Mal den Sponsorenlauf für Indien

Bramfeld. Wie jedes Jahr um diese Zeit setzt die Schule an der Seebek Zeichen für internationale Hilfe. Bereits zum 14. Mal starteten die Schüler und Schülerinnen den Sponsorenlauf rund um den Bramfelder See um obdachlosen Mädchen in Kalkutta zu einem Heim und einer Ausbildung zu verhelfen.
Vor 14 Jahren von Sabine Birr, der ehemaligen Elternratsvorsitzenden der Schule ins Leben gerufen, hat diese Spendenaktion eine ganz eigene Dynamik bekommen. Nicht nur, dass Sabine Birr für ihr außergewöhnliches Engagement mittlerweile das Bundesverdienstkreuz erhalten hat. Mittlerweile ist dieser Sponsorenlauf zu einer festen Einrichtung der Schule an der Seebek geworden und aus dem Schuljahr nicht mehr wegzudenken. Das ist allein schon daran zu erkennen, dass zwei Drittel der Schüler der Abschlussklasse, die mitten in ihren Prüfungen stecken und offiziell von der Schule freigestellt sind um sich auf die Klausuren vorzubereiten, freiwillig erschienen sind, um am Lauf teilzunehmen. „Die laufen ja alle seit 14 Jahren mit. Da hören die ja nicht in diesem Jahr einfach auf“, erklärt Sabine Birr mit Stolz und Rührung in der Stimme. In der Schule selbst hat der stellvertretende Schulleiter Uwe Westerhof die Organisation übernommen. An drei Haltepunkten rund um den See bekommen die Läufer einen Stempel für jede erlaufene Runde. Für diese Runden zahlen die auf ihren Anmeldescheinen vermerkten Sponsoren aus dem Freundes oder Familienkreis einen bestimmten Betrag. Für Schulleiterin Birgit Möller und auch für Sabine Birr ist es „Freude Pur“ zuzusehen, wie sehr sich jedes Jahr die Schüler und Schülerinnen engagieren. Mit dem bisher erlaufenen Geld konnten Heime in Kalkutta finanziert werden in denen die Mädchen untergebracht werden und eine Schulausbildung erhalten. Einige Mädchen der ersten Generation dieser Heim sind inzwischen glücklich verheiratet und haben selber Kinder. Einige andere absolvieren zurzeit eine Ausbildung zur Krankenschwester und eine von ihnen besucht Kurse zum Thema Architektur. (ts)
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