So macht Nachsitzen Spaß

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Lena Moritz, Pascal Nadolny und Niklas Reinecke (v.l.) mit Peter-Michael Kolbe Foto: ut

Neue Interview-Reihe an der Sportschule. Top-Start mit Ruderer Kolbe

Von Ulrich Thiele
Barmbek
Für ein Gespräch mit dem fünffachen Weltmeister und dreimaligen Olympia-Zweiten im Einer-Rudern Peter-Michael Kolbe haben sich Schüler der Sport-Eliteschule am Alten Teichweg freiwillig zum „Nachsitzen“ bereit erklärt.
Bei dem neu entwickelten Format „Nachsitzen mit...“, das letzte Woche mit Ruderlegende Kolbe seinen Anfang fand, erklären sich prominente Sportler dazu bereit, Schülern Rede und Antwort zu stehen. Ein professionelles Coaching bekamen die jugendlichen Moderatoren im Vorfeld von Sportjournalist und TV-Moderator Johannes B. Kerner, der an der Veranstaltung selbst auch teilnehmen wollte, am Abend jedoch in Köln feststeckte und kurzfristig absagen musste. „Herr Kerner hat sich mit uns zusammengesetzt und uns gute Tipps gegeben. Zum Beispiel, dass man den Interviewten immer ausreden lassen soll und keine Fragen stellt, die nur mit einem Ja oder Nein beantwortet werden können. Er hat uns auch Tipps zur Recherche gegeben und seine Erfahrungen mit uns geteilt“, erzählen die 17-jährigen Schüler Lena Moritz, Niklas Reinecke und Pascal Nadolny, die das Gespräch mit Kolbe moderieren durften. Den Ärger Kolbes über die verpassten Gold-Medaillen bei den Olympischen Spielen, seine legendäre sportliche Rivalität zum Finnen Pertti Karppinen oder seine Erfahrungen während seiner Zeit in Oslo, wo der Ruderer lange Zeit lebte: Die Schüler ließen nichts aus und Kolbe plauderte bereitwillig über seine Erfahrungen und Eindrücke. „Ich war sehr aufgeregt, mit jemandem zu reden, der so viel erreicht hat“, sagte Hobby-Ruderin Lena Moritz anschließend. Kolbe zeigte sich aber ebenso wie Schulleiter Björn Lengwenus beeindruckt von den Schülern. „Wir sind sehr zufrieden und wollen „Nachsitzen mit...“ nun im Stadtteil etablieren“, so Lengwenus.
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