Technik im Fokus

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Das Museum der Arbeit liegt auf dem Gelände der ehemaligen Gummi-Waaren-Compagnie Foto: Susanne Dupont
 
Kinder werden zum Geburtstagsfest viel Spaß haben Foto: Steffen Baraniak
Hamburg: Museum der Arbeit |

Von Kathrin Petersen
Museum der Arbeit feiert 20. Geburtstag

Im Januar 1997 eröffnete das Museum der Arbeit in Barmbek seine Dauerausstellung. Das Jubiläum wird am Wochenende des 24. und 25. Juni mit Veranstaltungen für Groß und Klein gefeiert. Die ersten Ideen für das Museum der Arbeit in Hamburg reichen bis in die 1970er-Jahre zurück, 1980 wurde dann der Verein „Museum der Arbeit“ ins Leben gerufen, der das Museum bis heute aktiv unterstützt. Und im Jahr 1997 wurde das Museum erstmals einem breiten Publikum zugänglich, als es in den ehemaligen Gebäuden der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie in Barmbek seine Dauerausstellung eröffnete.

Musik für alle

Nach der Eröffnung des Festwochenendes am Sonnabend, mit Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, und Johannes Kahrs, Schirmherr der Torhaus-Sanierung, erwartet Besucher außer der aktuellen Sonderausstellung „Holz bewegt“ ein vielfältiges Musikprogramm. So wird die Band „Tuten und Blasen“ auftreten, die seit mehr als 30 Jahren Musik auf Straßen und Plätzen, in Zelten und Sälen macht. Ihre Musik ist eine Mischung aus Jazz-, Afro- und Latin-Elementen. Bläsersätze von David Byrne, „Funeral Music” der Ewe aus Ghana, Samba- und Afoxéklänge aus Brasilien und die afrikanisch inspirierten Kompositionen von Hans Schneidermann bestimmen das Repertoire.
Als musikalisches Highlight am Abend laden die Familie Bejarano und die Kölner Hiphop-Band Microphone Mafia am Sonnabend zum Konzert ein und sind damit bereits zum vierten Mal zu Gast im Museum der Arbeit.
Drechseln und Rodeln
Ihr Album „la vita continua” bietet ein breites musikalisches Spektrum: von jüdischen Liedern bis hin zum Rap, in ungewohnten Arrangements und mit einem interessanten Sprachenmix. Auch auf die jungen Besucher warten besondere Attraktionen wie etwa Drechseln und eine Rollenrodelbahn.
Das Marionettentheater Thomas Zürn präsentiert „Strings“ für Kinder und Erwachsene. Mit den Klängen ihrer Cello-Improvisationen haucht Susanne Hahn den Marionetten von Thomas Zürn Leben ein. Einmal erweckt nehmen sie als Feuerspucker, Zauberer, Tänzerin und Clowns das Publikum mit auf eine Abenteuerreise. Darüber hinaus erwartet Besucher eine Fotoausstellung mit Bildern aus der 20-jährigen Geschichte des Museums und mit den Offenen Werkstätten und einer mobilen Druckerei gibt es Gelegenheit für Blicke hinter die Kulissen.

Sonnabend, 24. Juni, und Sonntag, 25. Juni, 12 bis 18 Uhr, Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, Eintritt: frei, Konzert im Festzelt: Sonnabend, 24. Juni, 19 Uhr, Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Karten an der Museumskasse, Tel. 428 133 0, info@museum-der-arbeit.de

Programm:

Sonnabend, 24. Juni
12 Uhr: Eröffnung des Festwochenendes mit:
Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien
13 bis 18 Uhr: Musikprogramm mit „Tuten & Blasen“
Marionettentheater Thomas Zürn, Chor der Hamburger Gewerkschafterinnen mit Liedern zur Arbeitswelt, Kinderprogramm mit Drechseln, Rollenrodelbahn und Muli-Zugfahrten
19 Uhr: Konzert: Bejaranos & Microphone Mafia, Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Karten an der Museumskasse
Sonntag, 25. Juni
12 bis 18 Uhr: Die Minotau-ros Kompanie – inklusives Theaterprojekt, „Hallo, hier Hamburg“ – Musikprogramm mit Jochen Wiegandt

Weitere Infos: museum-der-arbeit.de
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