Weißer Sand über Barmbeks Dächern

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Wenn ich in einem alten, kalten Parkhaus in Barmbek stehe, denke ich an vieles – aber an keinen weißen Sand und an keinen Swimming-Pool .
Doch wenn ich dann im 13. Stock des Parkhauses an der Hamburger Meile angelangt bin, kriege ich einen positiven Schock: Innerhalb des letzten Monats hat sich das sonst immer leerstehende Dach des Parkhauses in einen edlen Beach-Club verwandelt. Zelte, Liegen, Betten, Eisbars, entspannte Menschen und ruhige Musik im Hintergrund – sofort stellt sich ein Sommerfeeling ein, bei dem ich vergesse, dass es erst Mitte Mai und noch empfindlich kühl ist. Sonst gibt es Beach-Clubs normalerweise an der Elbe, wie das Strand Pauli, oder in Vierteln, die direkt an der Elbe liegen.
Aber in Barmbek? Ist das entspannte Strandleben mitten im Gewusel der Hamburger Meile kein Fremdkörper? „Nun, Barmbek war in Vergangenheit ja eher ein vernachlässigtes Viertel“, sagt einer der fünf Gesellschafter. „Hier gibt es aber auch genügend Leute, die nach dem Feierabend entspannen wollen, ohne weit fahren zu müssen. Deshalb haben wir diesen Standort gewählt“.
60 Tonnen weißer Sand wurden auf das Dach gepumpt, um die Idee zu realisieren. Es gibt Zelte für Regentage und mittels LED – Beleuchtung soll sogar ein spezieller Sonnenuntergang geschaffen werden. „Ich glaube, ich werde wiederkommen , mir gefällt diese Atmosphäre hier“ , sagt ein Besucher, der in seinem Himmelbett gerade an seinem alkoholfreien Cocktail nippt. Bei den Gästen stimmt der erste Eindruck also.
Und mir geht es genauso. Warum soll nicht auch Barmbek etwas haben, das den Sommer auf so abgefahrene Weise willkommen heißt? Und einen Strand, von dem aus man die ganze Stadt betrachten kann, den gibt es nur hier.
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