Wenn der Pony leise wiehert

Anzeige
Foto: theata chaotica

Bei theata chaotica passt das Leben zwischen Spiegel und Trockenhaube

Barmbek. Wo die Locken bis auf den Boden fallen und der Pony dazu leise wiehert, wo der Föhn zu jeder Jahreszeit weht und alte Zöpfe ganz schnell abgeschnitten werden, wo einem um den Bart gegangen wird und man ruckzuck unter die Haube kommt, da spielt das neue Stück „Irgendwas ist immer“ von theata chaotica.
Die mittlerweile elfte Eigenproduktion der Gruppe handelt von drei Fiseursalons und all dem, was sich dort abspielt. Kämmen, Waschen, Legen, Ondulieren, Slicen, Boosten, Pointen und Flashen natürlich, aber auch Dialoge über Miete und Konkurrenz, Geld und haarige Geschichten, Liebe und Strähnchen, Bankrott und Zusammenhalt: Das ganze Leben zwischen Spiegel und Trockenhaube.
„Wir machen einen Theater-Knicks vor den Leuten, die sich um die Schönheit der Mitmenschen bemühen, egal, wie das Rohmaterial aussieht, das sie mitbringen. Drei Salons, gezeigt von sechs Darstellern, in achtzehn Rollen und zwölf bis dreizehn Szenen“, beschreibt Leiter Ulli Smandek die Inszenierung.
theata chaotica existiert (mit wechselnden Mitgliedern) seit 1991. Etwa alle zwei Jahre feiert ein Stück Premiere, das komplett von der Gruppe und ihrem (An)Leiter erstellt wird: Idee, Text, Szenenbild, Requisite, Maske, Kostüme, Schauspiel. Nun ist es schon wieder zwei Jahre her, seit es in „Gestatten, Gruber.“ um den Alltag im Bestattungswesen ging. (wb)

Freitag, 29., und Sonnabend, 30. November, jeweils 20 Uhr, Eintritt: 10,- / 5,- Euro, Anmeldung wird empfohlen, Bürgerhaus in Barmbek e.V., Lorichsstr. 28 A, Tel.: 630 40 00, US@Buergerhaus-in-Barmbek.de www.Buergerhaus-in-Barmbek.de
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige