Wie der Eisvogel zurück nach Hamburg kam

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Der Eisvogel ist dank Nabu-Einsatz mittlerweile wieder in Hamburg heimisch

Ausstellung des Naturschutzbundes zeigt Erfolge der Renaturierung

Hambrug. Der Naturschutzbund (Nabu) zeigt in der Marktplatz Galerie Bramfeld ,Bramfelder Chaussee 230, bis zum 8. Februar eine Ausstellung rund um den Naturschutz in Hamburg. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung erfolgt am Freitag, 24. Januar, um 11 Uhr durch Alexander Porschke, den 1. Vorsitzender des Nabu Hamburg.
Der Naturschutzbund präsentiert den Besuchern eine Ausstellung mit Tierpräparaten, Bildern und Vorträgen über seine Arbeit in der Hansestadt. So werden unter anderem die Aktiven der Nabu-Gruppe Bramfeld/Ohlsdorf/Barmbek vor Ort sein, Fragen beantworten und ihre Projekte im Stadtteil vorstellen. Die Gruppe setzt sich vor allem für die Renaturierung der Stadtbäche Osterbek und Seebek ein. Durch den Einsatz der Nabu-Aktiven konnten schon große Abschnitte dieser Gewässer naturnah gestaltet werden, so dass sie nun dem Eisvogel wieder einen Lebensraum mitten in Hamburg bieten. Andreas Lampe, Referent für Gewässerschutz beim Nabu-Hamburg, wird am 31. Januar und am 7. Februar jeweils um 17 Uhr dieses Projekt in einem Vortrag mit dem Titel „Die Seebek auf dem Weg vom Kanal zur Bachperle“ ausführlich vorstellen.
Die Ausstellung hält außerdem Informationen zum für den Nabu aktuellen Thema „Wolf“ bereit. Die Rückkehr dieser Tierart nach Norddeutschland wird in einer Cartoon-Serie thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Fledermausschutz. Während früher Aberglaube und Religion Ursache ständiger Verfolgung der Fledermäuse waren, sei heute vor allem die Zerstörung der Lebensräume für den rapiden Rückgang der heimlichen Nachtjäger verantwortlich, so die Naturschützer.
Während der Dauer der Ausstellung (bis 8. Februar)ist jeder Donnerstag von 10-13 Uhr „Kita-Tag“. In dieser Zeit sind Mitarbeiter des Nabu vor Ort zum gemeinsamen Besuch der Ausstellung sowie zum Malen und Basteln. (wb)
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