Wie geht es unseren türkischen Nachbarn?

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Lieblingsplatz von Seyan Dülger: der Osterbekkanal Foto: bb

Stadtteil-Gespräch in Barmbek-Nord

Barmbek. Unter dem Titel „Ho? geldiniz! Oder nicht?“ (Herzlich willkommen! Oder nicht?) laden die Zinnschmelze, das Bürgerhaus in Barmbek, die Kirchengemeinde Nord-Barmbek und das LoWi – Büro für lokale Wirtschaft am heutigen Mittwoch, 29. Mai, um 19 Uhr zu ihrem nächsten Stadtteilgespräch ein. Im Mittelpunkt steht heute die Frage, wie es Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Barmbek geht. Nehmen sie am Stadtteilleben teil? Welche Erfahrungen machen sie im Barmbeker Alltag? Wo sind sie aktiv? Wofür engagieren sie sich? Wo gehen ihre deutschen Nachbarn ihnen auf die Nerven? Wo fühlen sie sich ausgesperrt und wo eingeladen? „Ich würde es schön finden, wenn möglichst viele verschiedene Kreise an diesem Abend zusammenkämen und von ihren Erfahrungen berichteten“, appelliert Seyhan Dülger an ihre türkischstämmigen Mitbürger, die Einladung zum Dialog anzunehmen. Sie selbst ist in Deutschland geboren uns aufgewachsen und somit in beiden Kulturen verwurzelt.
„Ich kenne aber viele Menschen, die ihre Familie und ihre Freunde verlassen haben als sie nach Deutschland gekommen sind und sich hier manchmal sehr einsam fühlen!“ berichtet sie. Seyhan Dülger hat ihre Kontakte zur türkischen Community genutzt, um die Einladung zum Stadtteilgespräch möglichst weit zu streuen. „Ich finde es toll, dass das Interesse da ist und es hier eine Gelegenheit gibt, miteinander zu sprechen und nicht immer nur übereinander!“
Der Abend beginnt um 19 Uhr im Gemeindesaal der Auferstehungskirche,Tieloh 26, der Eintritt ist frei. Willkommen ist jeder, der sich für das Leben in Barmbek interessiert. (bb)
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