Wohnen statt Parken in Barmbek

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Noch darf geparkt werden, doch schon bald soll hier Wohnraum entstehen: der P+R-Parkplatz Dehnhaide an der Vogelweide Foto: Heume

Bauboom in Hamburg reißt nicht ab. Hochhaus an Vogelweide geplant

Von Ruth Heume
Barmbek
Die öffentliche Plandiskussion ist schon etwas her: am 25. Februar 2015 wurde der vorhabenbezogene Bebauungsplan Barmbek-Süd 35 interessierten Bürgern im BarmbekBasch vorgestellt. Nun liegen die Pläne öffentlich bis zum 23. September aus. Wer sich noch schlau machen und gegebenenfalls Stellung nehmen möchte, sollte sich also beeilen. Es geht um den Park + Ride-Parkplatz Dehnhaide an der Vogelweide. 2013 beschloss der Senat ein neues P+R-Konzept, das vorsieht, Stellplätze aus dem Innenstadtbereich an den Stadtrand zu verlagern. So wurde der Weg frei für neuen Wohnraum in Barmbek-Süd – und das in zentraler Lage, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wer hier einzieht, dem muss klar sein: Leise wird es nicht, denn der Wohnkomplex wird direkt an der U-Bahnlinie U3 liegen. Und die fährt bekanntlich alle fünf Minuten, nachts alle zehn Minuten, und das in jede Richtung. Aber Wohnraum ist knapp und Barmbek ist mittlerweile ein begehrter Stadtteil.

Sieben Stockwerke


Ungefähr 150 Wohneinheiten sind geplant, darunter mindestens 30 Prozent mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnungen für Studenten und Auszubildende. Seit der ersten Vorstellung des Projektes sind umfangreiche Studien und Gutachten erstellt worden, so auch zum Thema Verschattung. Denn das geplante Gebäude soll an der höchsten Stelle sieben Stockwerke haben. Die Pläne können beim Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Technisches Rathaus, Kümmellstraße 6 im 6. Obergeschoss, eingesehen werden. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags zwischen 9 und 16 Uhr und freitags zwischen 9 und 14 Uhr. Die Unterlagen können zusätzlich auch im Internet unter www.hamburg.de/hamburg-nord eingesehen werden. Auskünfte zum ausgelegten Bebauungsplan-Entwurf erteilt das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminabsprache unter den Rufnummern 428 04 - 6022 oder - 6020. Alle Stellungnahmen werden geprüft und mit dem Stadtentwicklungsausschuss sowie den Fachbehörden und Trägern öffentlicher Belange beraten und abgewogen.

Weitere Infos: Bezirksamt Hamburg-Nord
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1 Kommentar
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Elke Noack aus Rahlstedt | 21.09.2016 | 10:46  
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