„Xaver“: Feuerwehren waren danach „platt“

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Männer der Feuerwehr Winterhude bei der Arbeit
Hamburg-Nord. Sie hatten gut zu tun, die Männer der Freiwilligen Feuerwehren in den letzten Tagen. Orkan Xaver forderte nicht nur die Profis. Auch die vielen freiwilligen Feuerwehrleute waren vom letzten Donnerstagabend bis in den Freitag vollauf beschäftigt. An Schlaf war kaum zu denken. Viele Wehren mussten auch außerhalb ihres Reviers aushelfen wie die Freiwillige Feuerwehr Pöseldorf, die in die Speicherstadt und die HafenCity gerufen wurde und dort mit Überflutungen zu kämpfen hatte. Ein besonderes Problem stellte ein Fluttor dar, das sich nicht richtig geschlossen hatte. „Da stand eine Zwei-Meter-Wassersäule drauf“, erzählt Wehrführer David-Benjamin Märtig. Die 13 Mann von der FF Pöseldorf haben das Tor aber schließen können. „Nach den Einsätzen waren wir platt“, berichtet Märtig, der auch die „tolle Hilfsbereitschaft“ der Beteiligten lobt, die den Helfern immer einen heißen Kaffee servierten.
Mit den üblichen Orkanschäden wie umgestürzten Bäumen oder abgerissenen Solarzellen mussten sich die Freiwilligen Feuerwehren Winterhude und Alsterdorf herumschlagen. Die Winterhuder waren auch in Barmbek, Wandsbek und in der Innenstadt im Einsatz, die Alsterdorfer mussten auch in Groß Borstel aushelfen. Und warum rückte die Freiwillige Feuerwehr Groß Borstel nicht aus? Sie musste als Brandschutzreserve „im Stall“ bleiben. „Hat den Jungs nicht gefallen“, erzählt Wehrführer Meyer. Doch wenn‘s stürmt und schneit, könnte es ja auch noch irgendwo brennen... (ch/wb)
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