„Zukunft braucht Herkunft“

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Nachwuchs aus der Kita Hohnerredder: Kindergeburtstag heute Foto: tel

Historisches Kinder-Projekt mit jungen und älteren Gästen gefeiert

Bramfeld Den zehnten Geburtstag des historischen Kinderprojekts in Bramfeld hat Initiatorin Gudrun Wohlrab (51) vergangene Woche mit großen und kleinen Gästen in der Seniorenwohnanlage „Max-Brauer-Haus“ durchaus angemessen gefeiert – ältere Menschen spielten dabei eine tragende Rolle. Die Sozialpädogogin startete 2005 mit Stadtteilführungen durch Bramfeld für Grundschulklassen. Aus den immer reizvollen Vergleichen des „Einst und Jetzt“ via Zeitzeugen und alten Fotos entwickelte sich bald das Generationenprojekt mit den Kooperationspartnern Max-Brauer-Haus und der Kita Hohnerredder. Neugier führte zum erwünschten Dialog: Wie haben Kinder früher in Bramfeld gelebt und gespielt, wie spielen sie heute? Gudrun Wohlrab brachte Generationen, die nach traditionellen Denkmustern wenig miteinander gemein hatten, auf ganz praktische Weise zusammen. Bald spielte, sang und bastelte man gemeinsam, kam miteinander ins Gespräch. Die Alten erzählten aus ihrer Kindheit, präsentierten ihre Spiele. Die Jungen fragten nach und probierten aus. Immer mehr Junge und Alte interessierten sich für diesen Dialog. Kein Wunder, dass das historische Kinderprojekt, heute mit dem sinnstiftenden Untertitel „Zukunft braucht Herkunft“ ausgestattet, Kulturpreise Dutzend hamsterte. Zur Geburtstagsparty waren natürlich auch wieder Kinder aus der Nachbarschaft eingeladen. Und der Nachwuchs entzückte mit einer schauspielerischen Einlage unter dem Titel „Kindergeburtstag heute“. Auch prominente Gratulanten waren dabei, unter ihnen Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, Isabella Vertes-Schütter, Mitglied der Bürgerschaft und SPD-Fachsprecherin für Kultur, Lars Pochnicht (Bürgerschaft, SPD), der Bezirksabgeordnete Julian Georg (Linke) und Ortwin Schuchardt, Fachsprecher der Wandsbeker SPD-Bezirksfraktion. Letzterer brachte ein Geburtstagsgeschenk mit und versprach Gudrun Wohlrab, deren Arbeit nach wie vor projektbezogen entlohnt wird: „In mir haben Sie immer einen Unterstützer.“ (tel)
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