Handys aus Stein

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Mann lässt sich zum Kauf verführen und bekommt nur Handys aus Stein Symbolfoto: wb

Mann fällt auf zwei Trickverkäufer rein

Barmbek „Kollege, brauchst Du Handy?“ Mit diesen Worten sprachen zwei Männer nachmittags einen Passanten in der Fuhlsbüttler Straße an und zeigten ihm ein rosafarbenes iPhone. Der 43-Jährige verneinte zunächst, doch als ihm die Verkäufer erklärten, das Gerät solle nur 350 Euro kosten und dazu einen Kassenbeleg in Höhe von 749 Euro zeigte, witterte der Mann das große Schnäppchen und handelte den Kaufpreis sogar noch auf 300 Euro herunter. Ihm wurde daraufhin noch ein zweites Handy (Samsung S6) für 300 Euro präsentiert, für das es allerdings keinen Kassenbon gab. Beide Geräte zusammen sollten nur 500 Euro kosten. Der Käufer willigte ein, und gemeinsam ging man zu einer nahe gelegenen Bank. Der Mann hob das Geld ab, während seine „Geschäftspartner“ draußen warteten. Anschließend überprüfte der 43-Jährige noch einmal beide Handys, musste diese aber noch einmal zurückgeben, da sich die SIM-Karten noch im Gerät befanden. Fast im selben Moment begannen sich die Verkäufer untereinander zu streiten, wer wie viel von dem inzwischen gezahlten Geld zu bekommen habe. Eine reine Show zur Ablenkung, wie der Käufer kurze Zeit später feststellen musste. Als er sich von den Männern verabschiedet hatte und seine neuen Errungenschaften kurz darauf aus den Hüllen nehmen wollte, kamen lediglich zwei kleine weiße Steinplatten zum Vorschein. Die etwa 30 Jahre alten, vermutlich aus Südosteuropa stammenden Betrüger hatten sich inzwischen aus dem Staub gemacht. (th)
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