30 Jahre Gymnastik- und Freitzeitgemeinschaft in Hamburg

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GFG-Tanzformation ZirkonFoto: Hoyer

Steilshooper Sportverein hat 600 – zumeist tanzbegeisterte – Mitglieder. Am 27. September große Gala geplant

Hamburg. Seit 30 Jahren gibt es die Gymnastik- und Freizeitgemeinschaft Steilshoop e.V. (GFG). „Eine tolle Zeit“, sagt Günter Boldt, 1. Vorsitzender des Vereins und Mitbegründer. „Die GFG hat ihren Platz im Hamburger Sport gefunden.“ Alles begann 1984 in einem Partyraum. Unmutsäußerungen zahlreicher Mitglieder gegenüber dem Vorstand des inzwischen insolventen TUS Neu-Steilshoop führten zur Gründung eines eigenen Vereins. Die Idee: Ein breites sportliches Angebot für Kinder- und Jugendliche, insbesondere für weibliche, zu schaffen. „So wuchs ein Sportverein heran, der es sich zum Ziel machte, den Mädchen und Frauen im Stadtteil die nötige sportliche Heimat zu geben“, berichtet Boldt, der zusammen mit seiner Frau Hannelore einen wesentlichen Anteil daran hat. Die GFG Steilshoop bietet inzwischen für alle Alters- und Interessensgruppen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Sportangeboten im Bereich Gymnastik, Turnen und Tanz an. Und das auch sehr erfolgreich. „Gerade im Bereich Jazz und Modern Dance haben wir unglaublich viele Pokale gewonnen“, berichtet der Vorsitzende und gelernte Schifffahrtskaufmann. Viele dieser Preise findet man im Fundus des Vereins auf dem Schulhof der Grundschule Appelhoff. Drei umfunktionierte Schiffscontainer bieten momentan die Anlaufstelle im Verein. Dort befinden sich auch die bunten Kostüme und Showbilder für die Wettbewerbe der Teilnehmer. Die gute finanzielle Lage des Vereins ermöglicht es aber auch, über ein neues, richtiges Büro nachzudenken. „Wir sind da momentan in der Planung und würden gerne an die Turnhalle der Grundschule anbauen“, berichtet Günter Boldt. Der Verein zählt inzwischen etwa 600 Mitglieder. Neben den sportlichen Aktivitäten ist es für den Verein aber auch wichtig, ein attraktives Angebot im Gesundheitssport zu schaffen.
Am 27. September wird es anlässlich des 30-jährigen Bestehens eine große Gala in der Wandsbeker Sporthalle geben. (msk)


„Topas“ tanzt in 1. Bundesliga

Nur noch wenige Tage, dann startet die Jazz- und Dance-Formatione „Topas“ in die neue Saison. Und auch diesmal kennen die Tänzerinnen der GFG Steilshoop nur ein Ziel: den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga des Deutschen Tanzsportverbandes, der man seit 2013 angehört.
Bei „Topas“ hat sich seit Ende der letzten Serie einiges getan. So muss Trainerin Yvonne Jakobeit auf Andrea Naumann, Esther Assmann und Janina Christiansen verzichten, die eine Babypause eingelegt haben. Nicht mehr dabei ist auch die in Regensburg studierende Valeriya Azorina. Mit Natascha v. Annen und Vivien Fohs rückten zwei neue Tänzerinnen aus den eigenen Reihen in das 15 Mitglieder zählende Team, von denen zehn die Stammformation bilden. Dazu zählt auch Julia May, die allerdings aus gesundheitlichen Gründen zum Saisonstart ausfällt, damit seit neun Jahren zum ersten Mal ein Turnier verpasst, und durch Franziska Strysack ersetzt wird. Die neu erarbeitete Choreografie, mit der die Steilshooperinnen das strenge Wertungsgericht erstmals am kommenden Sonnabend im nordrhein-westfälischen Schermbeck überzeugen möchten, erzählt die Geschichte von durch Menschenhand in einem Reagenzglas erschaffenen Kreaturen. Geprägt ist der vierminütige Vortrag, der von Instrumentalmusik des Kronos-Quartetts und des Films „Faust“ untermalt wird, von hohem Tempo und vielen ungewöhnlichen Bewegungsabläufen. Ebenfalls der Klassenhalt ist das oberste Ziel der Gruppe „Zirkon“, die mit ihrer neuen Choreographie „Numb“ in der Regionalliga Nord-Ost auf die Tanzfläche geht. Noch etwas Zeit zur Vorbereitung haben die von Julia May beziehungsweise Melanie Aulbach trainierten Formationen „Axinit“ und „Fabulit“ deren erstes Verbandsliga-Turnier am 30. März in der Sporthalle Gropiusring stattfindet. (th)
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