Am Ende niederschmetternd

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Dieser Schmetterball von Diagonalangreifer Steffen Rahming kann vom Gegner geblockt werden. Eine Szene aus der Partie gegen den 1. VC Norderstedt

HTBU-Volleyballer kassierten zwei Niederlagen, doch Zuversicht für 2014 bleibt

Von Thomas Hoyer
Barmbek. Mit zwei Niederlagen gegen die dritten Mannschaften des 1. VC Norderstedt und des Oststeinbeker SV verabschiedeten sich die Verbandsligavolleyballer der Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst am vergangen Sonnabend in die Weihnachtspause.
Zu Beginn der ersten Partie gegen Norderstedt war die an diesem Tag von ihrem verletzten Kapitän Olaf Post gecoachte Truppe noch nicht richtig wach. Die Mannschaft leistete sich zu viele leichte Fehler und verlor Durchgang eins mit 20:25. In der Folge entwickelte sich zwar ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Barmbeker den zweiten und vierten Satz gewinnen konnten, doch musste sich das Team am Ende im Tiebreak knapp mit 13:15 geschlagen geben. Klarer verloren Libero Friedemann König und seine Mitstreiter das anschließende Match gegen Meisterschaftsmitfavorit OSV, obwohl es nach zwei verlorenen Sätzen (20:25, 14:25) ein Aufbäumen gab und der dritte Durchgang dank einer Umstellung mit 25:21 gewonnen wurde. Auch bis Mitte des am Ende entscheidenden vierten Satzes (17:25) konnten die Barmbeker dem Gegner Paroli bieten, doch dann ließen Kraft und Konzentration nach.

„Tabellenplatz spiegelt Leistung wieder“

Nach der letzten Serie, die man mit einem ordentlichen fünften Platz beendet hatte, gab es nur wenige Veränderungen im Team, das im Jahr 2011 aus der damaligen „Zweiten“ gebildet wurde, nachdem sich die erste Mannschaft aufgelöst hatte. Mit Stefan Lehmann und Marko Mathes hörten zwei Spieler auf. Neu in den 15-köpfigen Kader rückte Mittelblocker Bastian Lampert, der vom TSV Kleinsachsenheim (b. Stuttgart) nach Hamburg kam und hier studiert. „Ein Platz im oberen Mittelfeld sollte es auch in dieser Serie sein, obwohl wir kein konkretes Ziel ausgegeben haben“, so Außeneingreifer Raimund Gärtner, der seit 2006 für die HTBU spielt. „Nachdem wir die ersten drei Partien gewonnen hatten, schien es, als könnten wir sogar um einen Spitzenplatz mitspielen, doch dann wurde klar herausgestellt, dass die Konkurrenz einfach zu stark ist.“ In der Folge wechselten Licht und Schatten. Die von Dirk Löding trainierten Barmbeker leisteten sich unnötige Punktverluste wie gegen die an diesem Tag eigentlich schlagbare zweite Mannschaft des ETV und GW Eimsbüttel. Eine der besten Leistungen zeigte das Team im Hinspiel gegen den Rissener SV (3:1), während man ansonsten alle Partien gegen die Mannschaften des oberen Tabellendrittels verlor, darunter eine knappe 2:3-Niederlage gegen den Vorjahrsmeister Harburger TB.
Dafür wurde gegen die Mannschaften der zweiten Tabellenhälfte gepunktet. „Der derzeitige sechste Platz spiegelt ziemlich genau unser Leistungsvermögen wieder“, erklärt Raimund Gärtner. „Mit dem Auf- und Abstieg dürften wir nichts zu tun haben. Vielleicht gelingt uns ja noch die eine oder andere Überraschung.“
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